Verlorene Weiblichkeit heilen – Zurück zu innerer Kraft

Viele Frauen kennen das Gefühl, ihre Weiblichkeit verloren zu haben – durch gesellschaftlichen Druck, alte Verletzungen oder innere Blockaden. Verlorene Weiblichkeit kann tiefe Spuren hinterlassen und sich auf Selbstwert, Beziehungen und Lebensfreude auswirken. In diesem Artikel erfährst du, wie du deine innere Stärke wiederentdeckst, alte Wunden löst und einen liebevollen Zugang zu deiner eigenen Weiblichkeit findest.

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Verlorene Weiblichkeit: Wege zur Heilung & Selbstentdeckung

Es ist schon erstaunlich, wie viele verschiedene Gesichter des menschlichen Leids einem Heiler in seiner Praxis, im laufe der Jahre begegnen können. Der nächste Fall handelt um Tina (Name geändert). Tina war 35 Jahre alt und suchte mich auf, weil sie große Probleme mit den Selbstwertgefühlen hatte.

Sie erzählte mir, dass  sie seit zehn Jahren mit demselben Partner eine Beziehung führen würde, aber sie mit diesem Mann nie sexuell aktiv geworden war. Sie würde mit diesen Mann auch nicht zusammen wohnen aber er hätte seine Wohnung auf derselben Etage, direkt neben ihrer Wohnung.

Sie wohnten also nebeneinander, verbrachten Zeit miteinander aber schliefen nie zusammen im selben Bett. Auch Zärtlichkeiten, wie Umarmungen, fielen ihr schwer.  Das geben, sowie das bekommen.

Ihren Mann würde es nicht stören, allerdings hätte Tina es eigentlich gerne anders. Da nagte aber etwas Unbekanntes an ihrem körperlichen Selbstwertgefühl. Welches sie sich selbst aber nicht erklären konnte. Auch mit ihren vorigen Partnern gab es auf dieser Ebene oft Schwierigkeiten.

Ich befragte Tina weiter und im Laufe dieses Gespräches erzählte sie mir dann, dass sie bereits drei Schönheit-OPS an ihren Brüsten vornehmen lies um dieses körperliche „Unwohlsein“ zu lösen.

Unwillkürlich schaute ich auf ihren Brustbereich denn meistens, wenn Frauen eine Schönheitsoperation im Brustbereich vornehmen lassen, werden die Brüste vergrößert. In Tinas Fall konnte ich nichts von einer vergrößerten Oberweite erkennen. Das Gegenteil war der Fall.  

Tina bemerkte dass ich verwirrt war. Sie lachte und sagte: „Nein! Ich habe meine Brüste verkleinern lassen!“

Ich fragte erstaunt nach. „Ganze dreimal?!“

„Ja“, antwortete sie. „Ich dachte halt  nach jeder der OPs, sie könnten doch gerne noch etwas kleiner sein…“

„Gab es denn irgendeinen gesundheitlichen Grund dafür?“ hakte ich nach.

„Nein“, antworte Tina. „Nur psychisch, irgendwie…“

Da ich im weiteren Gesprächsverlauf mit Tina keine weiteren, brauchbaren Hinweise zur Ursache der Problematik bekam, entschloss ich mich mit der Heilarbeit zu beginnen um ihr Unterbewusstsein nun direkt zu befragen.

Ich begann mit meiner üblichen Vorgehensweise um Tina in einen entspannten Bewusstseinszustand zu versetzen. Dazu arbeite ich mit meiner Stimme in Kombination von Heilenergien. Nachdem einige Minuten verstrichen waren befand sich Tina im Alpha Zustand und erste mentale Bilder erschienen in ihrem Geiste. Dann verspürte sie etwas Angst. Als ich sie fragte warum sie diese Angst empfinden würde,  konnte sie mir darauf zunächst keine präzise Antwort geben.

Daraufhin sagte ich ihrem Unterbewusstsein, es solle nun an den Punkt in der Vergangenheit zurückkehren, an denen Tina dieses Angstgefühl zum allerersten Mal empfunden hatte.

Wieder verstrich etwas Zeit, doch dann sah sich Tina in ihrem Geiste als dreizehn  oder vierzehn jähriges Mädchen. Ich fragte sie, wo genau sie sich grade befindet.

Tina atmete schneller und ihre geschlossenen Augenlider flackerten. Ihr Gesicht nahm eine rötliche Farbe an und ein leichter Schweißfilm bildete sich auf ihrer Stirn.

Sie befand sich in ihrem Zimmer, lief hin und her. Verzweifelt, voller Angst und Panik Gefühlen.

„Ich habe solche Angst. So furchtbare Angst…!“ sagte Tina, und ihr liefen einige Tränen über die Wangen.

„Was ist denn grade vorher passiert?“ fragte ich liebevoll nach.

Sie hatte grade ihre allererste Blutung bekommen. Und sie dachte, dass sie jetzt sterben würde. Ihre Mutter hatte sie nicht darüber aufgeklärt und somit wusste die arme kleine Tina nichts darüber, dass sie ab einem bestimmten Alter ihren natürlichen Regelblutungen bekommen würde.

Nach einer Weile beruhigte sie sich etwas von dem Schock. Und sie glaubte fest daran, dass sie wohl krank sei. Aber was sollte sie jetzt tun? Sie wusste keine Antwort darauf.  Sie traute sich nicht jemanden davon zu erzählen, vor allem nicht ihren Eltern. So sehr war sie von dem Vorfall beschämt. Niemanden konnte sie sich anvertrauen. Für ihre Eltern war Sexualität ein Tabu Thema über das man nicht sprach.  

Wie schrecklich muss das für die kleine Tina gewesen sein? Eine furchtbare Vorstellung für mich, dass ein Kind so leiden musste. Wo man die Angst mit einfachen Worten der Aufklärung und mit etwas Liebe ganz einfach hätte beseitigen können.

Die besudelte Unterwäsche versteckte Tina erst einmal unter ihrem Bett und als nach einer Woche der böse Spuk endlich aufhörte, war sie sehr erleichtert und glücklich. Ein Stein fiel ihr vom Herzen. Sie hoffte inständig, dass so etwas nie wieder passieren würde.

Einige Tage später spielte Tina mit anderen Jugendlichen auf dem Spielplatz um die Ecke. Als sie nachmittags nach Hause eilte, sah sie ihre Mutter bereits am offenen Fenster.

Ihre Mutter wirkte  sehr wütend auf sie und rief ihr zu, dass sie sofort nach oben kommen soll. Tina erfasste Panik, denn sie ahnte schon, dass Mama ihr schlimmes Geheimnis entdeckt hatte.

Als sie schließlich die Wohnung betrat,  brach der ganze Ärger über sie herein. Ihr Vater war auch da und beide Elternteile schrien zornig auf sie ein. Die kleine Tina wurde mit den allerschlimmsten Schimpfwörtern belegt, die ein Kind von den eigenen Eltern nie hören sollte. Tina wäre am liebsten vor Scham und Angst im Boden versunken und nie mehr aufgetaucht. Die Beschimpfungen der Eltern nahmen an diesem Tag gefühlt kein Ende für sie. Tina bekam für ihre „Tat“ Stubenarrest und die Eltern sprachen später nie wieder ein Wort über diese Sache.

Später überwand Tina ihre Scham und vertraute sich der Mutter einer Freundin an. Diese Mutter war immer sehr liebevoll. Sie erklärte Tina alles, was sie wissen musste und nahm ihr somit die Ängste und ihre Unwissenheit.

Tinas eigene Mutter hatte sich leider nie die Mühe gemacht ihre Tochter aufzuklären.  Wer weiß, welche Erlebnisse sie in ihrer Vergangenheit gehabt hatte, dass sie so eine schlechte Verbindung zu ihrer eigenen Weiblichkeit hatte?

Dieser Vorfall war einer der schlimmsten in Tinas Kindheit. Es steht aber auch als großes Beispiel für die schlechte Beziehung der Eltern zu Tina. Sie hatten ihre eigenen Schuld und Schamgefühle und ihre Unwissenheit auf die kleine Tina übertragen und ihr somit großes Leid zugefügt. Welches sich bis ins erwachsenen Alter gehalten hatte.

Aber die heute erwachsene Tina hatte durch dieses Erlebnis nicht nur Probleme mit den Selbstwertgefühlen. Was viel schlimmer war:  Sie hat ein Problem mit ihrer Weiblichkeit. Als sie immer mehr vom Kind zur Frau wurde und sie immer weiblicher wurde, versuchte sie diese Weiblichkeit zu verstecken.

Zusätzlich verstärkten sich ihre Probleme durch ein weiteres schock Erlebnis als sie siebzehn Jahre war. Sie wurde in einer Diskothek von einem jungen Mann sexuell belästigt. Auch hier fühlte sie sich der Situation hilflos ausgeliefert. Auf einer unterbewussten Ebene empfand Tina ihre eigene Weiblichkeit von da an als bedrohlich. Unterbewusst hatte Tina nun immer Angst vor ihrer eigenen Fraulichkeit und Sexualität.

Somit erklärt sich uns auch warum Tina drei Operationen an ihren Brüsten vornehmen ließ, und zwar um ihre Weiblichkeit zu verstecken, um nicht aufzufallen, bzw. nicht entdeckt zu werden. (So wie die Eltern, Tinas dunkles Geheimnis unter dem Bett entdeckt hatten) Denn die Weiblichkeit war jetzt nicht nur mit Angst verknüpft, sondern besonders auch mit Schuld Gefühlen aus der Vergangenheit. Sie war jetzt etwas Bedrohliches.

Es erklärt sich uns auch, warum sie zwar mit einem Mann zusammen lebt, aber nicht wirklich mit ihm zusammen lebt. Sie hat immer dieses Gefühl in ihrem Hinterkopf, dass es falsch ist eine Frau zu sein. Oder eine Frau sein zu dürfen.

Denn dann würde das dunkle Geheimnis an die Oberfläche kommen. Es würde entdeckt werden und die Scham und Schuld würde wieder da sein und alle Leute würden schlecht über Tina denken. All das sind unterbewusste Abläufe, die leider sehr viel Macht auf uns haben können. Soviel Macht, dass wir unter Umständen sogar bereit sind unnötige Schönheits- Operationen über uns ergehen zu lassen.

Als all das in der Heilsitzung von Tinas Unbewussten in ihr Bewusstsein aufstieg und Tina klar wurde,  was die wirkliche Ursache für ihr Problem war, löste Tina es selbst auf und heilte sich selbst. Ich half ihr am Ende der Sitzung  nur noch, dass sie wieder eine starke und glückliche Verbindung zu ihrem inneren Kind herstellte und diese für immer behalten würde.

Heute ist Tina eine selbstbewusste Frau die ihre eigene Weiblichkeit und Sexualität lebt und wertschätzt.

Marco Hennings – Biography

Marco Hennings is a spiritual healer, Reiki master and trauma coach from Hamburg, dedicated to helping people overcome trauma, fear and emotional wounds through healing and self‑acceptance.
@Marco Hennings Spiritual healer and Reiki master


His Mission Is…

~ To help you regain the self-confidence and love you may have lost due to emotional upheavals.

~ To support you in releasing trauma, fear, and guilt, so you can live a free, healthy, and happy life.

~ To reconnect you with your lost inner child, allowing you to heal and experience unconditional love.


Marco Hennings was born in 1969 in Hamburg, Germany, and began his professional career as a chef. At the age of 16, he started his vocational training, but in the early 1990s, he suffered a severe burnout. This experience became a turning point in his life.

In search of healing and inner balance, Marco explored various alternative healing methods. During this journey, he discovered the art of Reiki (Reiki Do), which not only deeply impressed him but also helped him overcome his burnout. These positive experiences motivated him to learn Reiki himself, eventually becoming both a Reiki Master and Teacher.

Since his youth, Marco has also been fascinated by martial arts. For over three decades, he was active as a martial artist, achieving numerous successes. In 1992, for example, he became the Northern German Champion in semi-contact kickboxing. Later, he combined his martial arts experience with Reiki Do and in 2008 developed the Spirit-Fighter project—a heartfelt initiative that uses Reiki as a tool in violence prevention for difficult-to-reach and delinquent youth.

Today, Marco supports both young people and adults in developing love and recognition for themselves and others. His approach focuses on overcoming fear, guilt, anger, and violence.

Another formative stage in Marco’s life was his training as a spiritual healer under the renowned English healer Malcolm Southwood. Through this mentorship, Marco gained new insights and a deep understanding of the remarkable world of English spiritual healing. He now applies this knowledge to help people facing physical, psychological, or spiritual challenges.

Other mentors who have significantly influenced Marco’s path include:
Robert Hovde, Laila Rocha, Hugh Smiley, Anthony Robbins, Frank Natale, Morris Crow, Pablo Russel, Wayne Dyer, Hunter Adams, Dr. Joe Dispenza, and The Scary Guy.

Marco conducts seminars in Reiki and English spiritual healing and delivers lectures on violence prevention and healing. He emphasizes clarity and groundedness in his teachings, avoiding unnecessary mystification. His work is characterized by a strong connection between spirituality and practical application.

Marco Hennings is a member of the DGH (German Association for Spiritual Healing).

The Cold Bottle

In “The Cold Bottle,” a long-time friend shares his moving story: how an experience from childhood—the symbolic “cold bottle”—shaped his life and behavior, and what role the underlying trauma played. The story of “The Cold Bottle” shows how childhood trauma and hidden memories can influence our behaviour later in life. Sometimes patterns like alcohol consumption are connected to emotions and experiences we no longer consciously remember. Understanding these hidden connections can be the first step toward healing and self-awareness.


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The Cold Bottle – How Childhood Trauma Shapes Our Behavior

One day an old friend came to see me and asked for a session. We did not meet often, but whenever we did, it was always a joy for both of us. On that day, however, I could immediately see that something was seriously wrong, and we arranged an appointment right away.

My friend—let’s call him Holger—was 48 years old, a very pleasant, sympathetic, and friendly man. He began to describe his problem.

He told me that not long ago he had drunk so heavily over a weekend that he eventually woke up in a hospital. There the doctors informed him that he had been admitted in an acute state of delirium. The cause had been extremely heavy alcohol consumption that had apparently lasted for several days.

Holger could barely remember anything. For him it had been a terrible experience to wake up in a hospital and receive such a diagnosis.

He had always had what he called a mild alcohol problem. But it had never been this bad before. The situation had frightened him so much that he now wanted to seek help for the first time.

I had known him for many years and was aware of his emotional struggles. We had spoken about them occasionally, and I had often suggested that he might want to consider psychotherapy one day.

He would usually just smile and say:

“If it ever really comes to that, I’d rather come to you.”

Then we would laugh and change the subject.

Now that moment had apparently arrived.

I asked him what had happened shortly before that weekend that had led him to drink so much.

“Nothing special, really,” he replied. “Maybe there was a bit more stress at work that week, but that happens quite often. Still, I was feeling a bit more down than usual those days. That happens to me sometimes, as you know.”

“Yes, I remember,” I said. “What exactly do you do when you get into one of those phases?”

Holger thought for a moment.

“Usually it happens on weekends. I suddenly feel very lonely and sad. I can’t tell you why. It comes completely out of nowhere. Then I just want to be alone and barricade myself at home. I lie down on my bed and stare at the ceiling. I feel paralyzed, barely able to think or move. Then I start drinking—until I’m completely drunk.”

“Can you describe how you feel in that situation?”

Holger took a deep breath.

“That’s hard to describe. It’s like a mixture of fear and sadness. It’s really terrible.”

Tears shimmered in his eyes.

“I think this is the first time I’m telling anyone this…”

I nodded with understanding.

“You once told me that you’re adopted.”

“Yes,” he replied. “I don’t know my biological parents. But I have a very loving relationship with my adoptive parents.”

“Good,” I said. “If you want, we can try to find out what the cause of your problems is.”

Holger gave a slight grin.

“Will it hurt?”

I smiled back.

“It probably won’t be completely painless. But don’t worry—I’ll be with you.”

I explained what we would do during the session, and he agreed.

Hidden Memories and Emotional Patterns

Then we began.

I stood behind Holger, asked him to close his eyes, and let my healing energy flow into him.

After a while he twitched slightly.

“What do you see?” I asked.

Holger was silent for a moment.

Then he said in a choked voice:

“I’m in someone’s arms.”

“In whose arms?”

“In my mother’s… my real mother’s. It feels wonderful. I’m so happy.”

“How old are you?”

“Maybe one year old.”

Suddenly his facial expression changed.

“What’s happening now?” I asked.

“A man has come. My mother and he are arguing. They’re very loud.”

He swallowed.

“My mother puts me back into my crib. After a while they both leave the room.”

“What do you do?”

A short pause.

“I’m lying in the crib and crying. No one pays attention to me.”

“What happens then?”

“I lie there whimpering. I don’t know for how long. It’s terrible. No one comes. I’m completely exhausted and eventually fall asleep.”

“And then?”

“I wake up again. Still alone. I stare at the ceiling. I’m so scared. I want my mom, but she’s not there. I’m hungry. I scream and scream—but eventually I fall asleep again.”

After a short pause Holger continued.

“I wake up again. I hear voices. Footsteps. The door opens. Men and women come in. I don’t know them.”

“What happens then?”

“They take me out of the bed. A woman picks me up. She says comforting words. Then they take me away.”

“How do you feel?”

“Exhausted. Confused. But also relieved that finally someone has come.”

He took a deep breath.

“They bring me to a hospital. I’m lying in another crib again. There are other children too. I hear them crying.”

“Where is my mom?” Holger said quietly.

“I start crying again. A woman comes. I don’t know her. She picks me up and gives me a bottle.”

He paused.

“But she doesn’t feel loving. She’s just doing her job. Her embrace feels cold. And the bottle feels cold too.”

He whispered:

“A cold bottle.”

“Then I’m lying there again staring at the ceiling. I see the cold light of the lamps. I feel paralyzed.”

He swallowed.

“Sometimes I cry. But there are many other children crying too. It often takes a long time until someone comes.”

Then again:

“The woman comes and gives me the bottle. But it feels cold again. A cold bottle…”

Holger continued telling me that later his adoptive parents came and took him with them. From that moment on things became better for him. But the pain of losing his mother stayed with him. Later, as an adult, he repeatedly attracted women who eventually left him. Each time those experiences hit him deeply. Then he started drinking. He would lie on his bed, stare at the ceiling, and feel paralyzed. Just like back then.

Awareness as the First Step to Healing

Finally I asked him:

“Where do you recognize this feeling of the ‘cold bottle’ from?”

Holger thought for a moment. Then he said quietly:

“That’s exactly what it’s like when I drink. When I’m alone, I often drink straight from the bottle. Then it’s the cold bottle from my childhood… my substitute.”

I nodded.

“Exactly. The cold bottle without love.”

Holger looked at me.

“But why do I do that? It never made me feel better. Why do I repeat it?”

I explained to him:

“Your subconscious stored this trauma. Whenever you get into a similar situation—for example when a woman leaves you—your subconscious remembers the moment when you lost your mother. Then the old feelings come back: fear, confusion, loneliness. And unconsciously you repeat the behavior from back then. You lie down. You barely move. You stare at the ceiling. And then you reach for alcohol—the cold bottle.”

I paused for a moment.

“When you were in the hospital back then, you finally received attention again. Unfortunately not your mother’s love, but the care of an overworked nurse. She gave you the bottle. It felt cold—without love. But at least it eased your pain a little.”

I went on to explain that children in such situations often believe that they themselves are to blame when their parents disappear.

These unconscious feelings of guilt can later lead to self-destructive behavior.

Tears ran down Holger’s face.

“Now I finally understand why I do this.”

Later in the session I guided Holger, on a spiritual level, back to his mother. There he was able to clarify why she had never returned.

Then the adult Holger went to the little Holger in the hospital crib. Finally he lifted him out of the crib. He took him into his arms, comforted him, and explained that he was not to blame. He promised him that from now on he would always be there for him. Then he took the little Holger with him into his present life.

We ended the session.

A happy Holger looked at me—and smiled.

From that day on, he would be free from his alcohol problem.

Putzzwang und Kindheitstrauma

„Zwangsstörungen sind psychische Störungen. Es besteht für den Betroffenen ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge und erlebt diese als übertrieben und sinnlos. Die Störung bringt deutliche Belastungen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens mit sich. Ältere Bezeichnungen für Zwangsstörungen sind Zwangserkrankung, Zwangsneurose und anankastische Neurose.“
(Quelle: Wikipedia)

Putzzwang und Kindheitstrauma – Zusammenhang zwischen Zwang und innerem Stress

Wenn die Vergangenheit den Alltag bestimmt: Die Geschichte von Hilde

In einer meiner Heilsitzungen traf ich auf eine Dame mittleren Alters. Nennen wir sie Hilde. Hilde berichtete mir, dass sie unter einem enormen Druck leide, ausgelöst durch eine Zwangsstörung.

Hilde konnte ihre Wohnung nicht verlassen, bevor sie nicht absolut sicher war, dass wirklich alles pikobello aufgeräumt und sauber war – ein klassischer Putzzwang. Mittlerweile war es sogar schon so weit gekommen, dass sie immer häufiger zu spät zur Arbeit erschien und ihr Arbeitgeber ihr bereits mit Konsequenzen drohte. Eine Abmahnung hatte sie schon erhalten. Obwohl sie alles versuchte, um die Wohnung rechtzeitig zu verlassen und pünktlich zur Arbeit zu kommen, gelang es ihr nicht.

Putzzwang und Kindheitstrauma – eine überraschende Ursache

Ich stellte mich hinter sie und ließ meine Energie in sie hineinfließen, damit Hilde herausfinden konnte, was die wirkliche Ursache für ihr Leiden war. Nach einiger Zeit tauchten die ersten Bilder aus ihrem Unterbewusstsein im Bewusstsein auf. Sie fing an zu lachen und sah sich im Alter von vier oder fünf Jahren zusammen mit ihrem Zwillingsbruder in ihrem gemeinsamen Zimmer spielen. Die beiden hatten großen Spaß und tobten ausgelassen in einem regelrechten Schlachtfeld aus Spielzeug, das vorher einmal ihr Kinderzimmer gewesen war.

Als sie sich gerade eine heftige Kissenschlacht lieferten, kam ihre Großmutter herein. Sie passte auf die beiden auf, da ihre Mutter arbeiten war, und erblickte das Chaos. Sofort fing sie an zu schimpfen und befahl den Kindern, mit dem Unsinn aufzuhören. Völlig erschrocken hörten beide sofort auf und standen wie angewurzelt vor ihrer schimpfenden Oma.

Als ich Hilde fragte, was als Nächstes passierte, liefen ihr Tränen über das Gesicht. Sie erzählte, dass ihre Oma ihren Bruder auf den Arm nahm und nur ihr allein die Schuld für das ganze Tohuwabohu gab.

Ich fragte Hilde, wie sie sich dabei gefühlt habe. Sie antwortete, dass es sich schrecklich angefühlt habe. Obwohl beide daran beteiligt gewesen waren, bekam nur sie die Schuld. Das war ungerecht, und sie wollte am liebsten den Raum verlassen.
„Meine Großmutter hat meinen Bruder schon immer bevorzugt“, sagte sie.

„Was passiert als Nächstes?“, fragte ich.

„Meine Oma sagte mir, ich dürfe den Raum erst verlassen, wenn ich alles vollständig aufgeräumt hätte. Dann ging sie mit meinem Bruder hinaus, schloss die Tür, und ich blieb allein zurück. Ich war sehr traurig und habe geweint. Ich räumte auf, so gut ich es eben konnte – aber meine Oma kam nicht zurück.“

„Warum nicht?“, hakte ich nach.

„Meine Mutter kam nach Hause, und meine Großmutter ist wohl direkt gegangen. Dann öffnete meine Mutter die Tür, begrüßte mich und holte mich zum Essen.“

Nachdem wir die Heilsitzung beendet hatten, fragte ich Hilde, wie sie sich jetzt fühle. Sie lächelte und sagte:

Zusammenhang zwischen Putzzwang und Kindheitserfahrungen

„Ich verstehe jetzt, warum ich diesen Putzzwang habe. Jetzt ist mir alles klar geworden. Ich warte heute noch darauf, dass meine Großmutter mich aus dem Zimmer holt!“

„Genau“, antwortete ich. „Du hast damals ein kleines Trauma erlitten. Manchmal kann bei Kindern schon eine scheinbare Kleinigkeit ein Trauma auslösen.“

Ein Trauma entsteht durch einen Schock, der nicht aufgelöst werden konnte – wie ich an anderer Stelle dieses Blogs bereits erwähnt habe. Kommen zu einem solchen Schock noch Angst und Schuldgefühle hinzu, kann das später zu verschiedenen Neurosen oder sogar schwereren psychischen Problemen führen.

„In deinem Fall“, erklärte ich ihr, „hast du einen Putzzwang entwickelt. Du konntest den Raum – beziehungsweise heute deine Wohnung – nicht verlassen, bevor für dich nicht alles perfekt aufgeräumt war. Andernfalls hättest du unterschwellige Schuldgefühle gehabt, die dich stark verunsichert hätten.“

„Das stimmt“, sagte Hilde. „Ich fühlte mich dann immer irgendwie schuldig.“

„Deine Großmutter hat dich damals im Zimmer zurückgelassen. Obwohl du alles so gut wie möglich aufgeräumt hattest, kam sie nicht zurück, um dich aus dieser Situation zu entlassen. Dabei wäre genau das notwendig gewesen. Sie hat dir die Strafe auferlegt – und nur sie hätte sie auch wieder aufheben können. Dadurch, dass sie es nicht tat, blieben die Schuldgefühle bestehen.“

Ich fragte sie: „Wie lange hast du diesen Putzzwang schon?“

„Ungefähr seit zwei Jahren“, antwortete Hilde.

„Kann es sein“, sagte ich, „dass deine Großmutter ungefähr vor zwei Jahren verstorben ist?“

„Ja, das stimmt!“, antwortete Hilde und sah mich an, als würden ihr sprichwörtlich die Schuppen von den Augen fallen. „Meinst du, dass ich jetzt von diesem Zwang befreit bin?“

„Nun“, antwortete ich, „das werden wir spätestens sehen, wenn du wieder zur Arbeit gehst. Die Ursache deines Problems ist jetzt an die Oberfläche gekommen. Sobald ein Mensch die Ursache für sein Verhalten wirklich versteht, können sich die Probleme oft auflösen, weil das Unterbewusstsein keinen Grund mehr hat, diese alten Gefühle immer wieder hervorzurufen.“

Wenn wir beginnen, diese inneren Ursachen zu verstehen, kann sich ein neuer Weg öffnen:
mehr Bewusstheit, mehr Selbstmitgefühl – und Schritt für Schritt mehr Freiheit im eigenen Leben.

Einige Tage später rief mich eine überglückliche Hilde an. Sie berichtete mir, dass sie keinerlei Drang mehr verspüre, diesen Zwang auszuführen. Man könne sich kaum vorstellen, wie glücklich und befreit sie sich fühle, einfach einmal eine unordentliche Wohnung zurückzulassen.

So schön kann das Leben manchmal sein. 🙂

Geistiges Heilen – Die Kraft der Liebe

Geistiges Heilen – die Kraft der Liebe erleben

Geistiges Heilen – die Kraft der Liebe erleben

Geistiges Heilen – die Kraft der Liebe ist ein Ansatz, der die energetische Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele nutzt. Liebe­volle Aufmerksamkeit, Energieübertragung und innerer Fokus können dabei helfen, Harmonie, Wohlbefinden und persönliches Wachstum zu fördern.


Seit vielen Jahren helfe ich Menschen dabei, ihr höchstes Potenzial zu entfalten. Dabei arbeite ich mit einer Methode, die man geistiges Heilen nennt. Da es über dieses Thema viele Missverständnisse und Vorurteile gibt, setze ich mich sehr dafür ein, mehr Aufklärung über diese besondere Kunst zu schaffen.

Geistiges Heilen ist eine hohe Kunst und – richtig angewendet – ein wunderbares Werkzeug, um Menschen zu helfen.

Die meisten Menschen denken beim geistigen Heilen zunächst an das Handauflegen. Viele Heiler bevorzugen tatsächlich das reine Übertragen von Energie durch die Hände. Für mich persönlich bedeutet geistiges Heilen jedoch weit mehr als nur das.

Ich weise immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, nicht nur die Symptome einer Krankheit oder eines Problems zu betrachten, sondern vor allem deren Ursprung zu erkennen – also die eigentliche Ursache zu verstehen.

In gewisser Weise sind Heiler auch gute Detektive. Ein großer Teil meiner Arbeit besteht tatsächlich aus dieser Art von „Detektivarbeit“. Geistiges Heilen bedeutet, die Komplexität und Mehrdimensionalität von Körper, Geist und Seele wirklich zu verstehen, sie in den Heilungsprozess einzubeziehen und wieder in Harmonie miteinander zu bringen.

Liebe als zentrale Kraft im Heilprozess

Das Wichtigste bei meiner Arbeit ist jedoch die Kraft der Liebe.

Heilung bedeutet nicht, einen Menschen verändern zu wollen, damit sich sein Zustand verbessert. Ein entscheidender Schritt zur Heilung ist vielmehr die vollständige Annahme eines Menschen – genau so, wie er in diesem Moment ist.

Heilung geschieht durch bedingungslose Liebe.
Oder anders ausgedrückt: durch das vollständige Akzeptieren eines Menschen so, wie er ist.

In einer Heilsitzung möchte ich niemanden verändern. Denn sobald ich den Wunsch habe, jemanden verändern zu wollen, steckt dahinter bereits der Gedanke, dass diese Person so, wie sie ist, nicht gut genug sei. Auf einer unbewussten Ebene würde ich sie damit ablehnen.

Wenn ich also jemanden von seiner Krankheit „heilen“ möchte, betrachte ich ihn bereits als unvollständig oder mangelhaft. In diesem Moment entsteht eine mentale Barriere – und unter solchen Bedingungen kann keine echte Heilung stattfinden.

Ein Heiler heilt eigentlich niemanden.
Nur der Mensch selbst kann sich von seinen Problemen befreien – wenn er es wirklich aus tiefstem Herzen möchte und der Heiler in der Lage ist, ihn bedingungslos anzunehmen.

Krankheit entsteht nicht zufällig. Und sie entsteht auch nicht, weil ein Mensch vielleicht schlechtere Gene hat als ein anderer. Ebenso wenig entsteht sie, weil man sich bei einem strafenden Gott versündigt hat oder weil das Universum jemanden bestrafen möchte.

Eine Krankheit beginnt immer zuerst in unserem eigenen Geist – in einem Moment der Abwesenheit von Liebe.

Die Kraft der Annahme

Kommt ein solcher Mensch zu einem Heiler, stellt dieser die Energie und die Liebe zur Verfügung, die der hilfesuchende Mensch benötigt, um die Ursache seiner Erkrankung zu erkennen. Der Blick richtet sich dann nicht mehr nur auf die Symptome. Stattdessen entsteht die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Unterbewusstseins zu schauen.

Sobald diese Erkenntnis vom Unbewussten ins Bewusstsein aufsteigt, kann Heilung geschehen.

Im Grunde genommen sind wir alle immer wieder Heiler in unserem Leben – nur ist uns das meist nicht bewusst.

Eine Mutter zum Beispiel, die ihr Kind liebevoll tröstet, nachdem es hingefallen ist, ist bereits eine Heilerin. Jeder Mensch, der einem anderen in einer schwierigen Situation mit Mitgefühl und Zuwendung begegnet, wirkt heilend.

Wir alle besitzen diese Fähigkeit

Die Liebe ist unser stärkster Verbündeter, wenn es darum geht, Heilung zu ermöglichen. In diesem Sinne ist geistiges Heilen eigentlich nichts Außergewöhnliches. Jeder Mensch könnte es praktizieren.

Zuerst kommt immer die Liebe – und erst danach kommen Techniken, mit denen Heilenergien übertragen werden können.

Was tun wir zum Beispiel ganz automatisch, wenn wir Bauchschmerzen haben oder Zahnschmerzen verspüren? Wir legen instinktiv unsere Hand auf die schmerzende Stelle. Das geschieht ganz intuitiv und ohne darüber nachzudenken.

Warum tun wir das?

Dieses Wissen ist tief in unserem Unterbewusstsein gespeichert. Es ist ein uralter Instinkt.

Und obwohl uns der sogenannte gesunde Menschenverstand oft sagt, dass es nichts bringen könne, tut es uns dennoch gut.

Was tut eine Mutter, wenn ihr Kind Bauchweh hat?
Sie legt ihre Hände auf den Bauch und streichelt ihn liebevoll. Und oft ist der Schmerz kurze Zeit später gemildert oder sogar verschwunden.

Ist das Einbildung oder nur ein Placeboeffekt?

Nein. Es ist ein uraltes Wissen, das in uns allen vorhanden ist – auch wenn es uns nicht immer bewusst ist. Es ist die Liebe und Energie der Mutter, die dem Kind Linderung bringt.

Und an dieses Wissen erinnern wir uns auch als Erwachsene noch, wenn auch oft nur unbewusst.

Liebe als universelle Heilkraft

Vor einiger Zeit wurde mir eine Geschichte erzählt, in der sich ein wahres Wunder ereignete.

Eine Australierin brachte Zwillinge zur Welt. Es kam jedoch zu schweren Komplikationen, und beide Babys schwebten in Lebensgefahr. Schließlich erklärten die Ärzte der Mutter, dass das Mädchen überlebt habe, der Junge jedoch leider verstorben sei.

Die Ärzte brachten den Eltern ihren für tot erklärten Sohn, damit sie sich verabschieden konnten. Die Mutter nahm ihr Baby auf die Brust und hielt es fest in ihren Armen. Das Kind zeigte keinerlei Lebenszeichen.

Doch sie konnte sich einfach nicht von ihrem Sohn trennen. Sie hielt ihn weiter fest, streichelte ihn und sprach mit ihm – fast zwei Stunden lang.

Dann hörte sie plötzlich einen Atemzug.

Die Ärzte erklärten zunächst, dass es sich lediglich um einen Reflex handeln müsse. Doch in diesem Moment öffnete der kleine Junge seine Augen.

„Zuerst atmete er ein, dann öffnete er die Augen und begann sich zu bewegen“, erzählte die Mutter später. „Das war ein Wunder.“

Auch die Ärzte konnten kaum glauben, was geschehen war. Einer von ihnen wiederholte immer wieder: „Ich kann nicht glauben, was hier passiert.“

Heute erfreut sich der Junge – genau wie seine Schwester – bester Gesundheit.

Ich habe von mehreren solchen Geschichten gehört.

In England zum Beispiel ereignete sich ein ähnlicher Fall. Ein Baby wurde geboren und zeigte kaum Lebenszeichen. Es lag im Sterben, und die Hebammen warteten verzweifelt auf den zuständigen Arzt, der sich jedoch verspätete.

Schließlich bat eine Krankenschwester einen geistigen Heiler um Hilfe, der sich zufällig in der Nähe der Station aufhielt. Dazu muss man wissen, dass in einigen Krankenhäusern in England auch geistige Heiler tätig sein dürfen.

Der Heiler nahm das Baby in seine Arme und begann, ihm Liebe und Energie zu geben. Innerhalb von etwa fünfzehn Minuten stabilisierte sich der Zustand des Kindes.

Als der Arzt schließlich eintraf, berichteten die Hebammen ihm voller Freude, was geschehen war. Doch nachdem er das Baby untersucht hatte und nichts Ungewöhnliches feststellen konnte, ermahnte er sie, sich professionell zu verhalten. Sie sollten solche Geschichten nicht verbreiten – sie hätten sich das alles nur eingebildet.

Doch an diesen Beispielen wird deutlich, welche große Rolle die Liebe spielt, wenn es um Gesundheit und Heilung geht.

Die Rolle des Heilers

Liebe wurde einmal als der „Arzt des Universums“ bezeichnet – als eine Medizin, die in der Lage ist, alle Krankheiten zu heilen. Liebe ist mehr als nur ein Gefühl oder eine Charaktereigenschaft. Liebe ist eine Kraft des Geistes.

Was unterscheidet nun einen guten Heiler von einem wahrhaftigen Heiler?

Ein wahrhftiger Heiler ist in der Lage, seine Klienten vollständig in seiner Liebe anzunehmen.

Ich habe im Laufe meines Lebens viele Heiler kennenlernen dürfen. Diejenigen, die besonders erfolgreich waren und beinahe Wunder bewirkten, hatten eines gemeinsam: Sie waren voller Liebe für die Menschen, die zu ihnen kamen.

Diese Heiler sind fast immer sehr bescheidene Menschen. Sie haben kein Interesse daran, mit ihren Erfolgen zu prahlen. Oft spielen sie ihre Leistungen sogar herunter.

Ihr Ego steht für sie nicht im Mittelpunkt. Sie wissen, dass ihre Arbeit nur durch die Kraft der Liebe möglich ist.

Sie verstehen die Natur der spirituellen Gesetze – und für sie hat geistiges Heilen nichts mit etwas Übersinnlichem oder Paranormalem zu tun.

Geistiges Heilen gelingt oft am besten mit Achtsamkeit, regelmäßiger innerer Ausrichtung und dem Bewusstsein, dass Liebe als energetische Kraft wirkt — nicht nur als Gefühl, sondern als verbindende und heilende Energie.


„Eines Tages wird die Menschheit nicht länger im außen suchen, um Heilung zu finden. Dann wird sie die Liebe in jedem Menschen als universelle Medizin erkennen – und das Leben selbst wird wieder zu dem Wunder, das es immer war.“

Marco Hennings


Englisches spirituelles Heilen – Geschichte der Geistheilung

Englisches spirituelles Heilen Praxis
Spirituelle Heilung Energiearbeit

Das englische spirituelle Heilen – Geschichte & Ursprung der Geistheilung | Marco Hennings

Geistiges Heilen hat eine lange Geschichte, die bis in die frühen spirituellen und religiösen Traditionen der Menschheit zurückreicht. Schon in alten Kulturen glaubte man daran, dass geistige Kräfte, Gebet oder spirituelle Energie Heilung unterstützen können.

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich der rein wissenschaftlichen Betrachtung entziehen. Eines dieser Phänomene ist das spirituelle Heilen, auch als Geistheilung bekannt. Besonders in England hat diese Heilkunst eine lange und bewegte Geschichte. Doch wo liegen ihre Ursprünge, und wie entwickelte sie sich zu dem, was sie heute ist? Tauchen wir ein in die faszinierende Welt der englischen Geistheilung.

Ursprung des englischen spirituellen Heilens

Die Wurzeln der Geistheilung reichen weit zurück. Schon in den frühesten Kulturen der Menschheit gab es Menschen, die als Heiler galten. Schamanen, Druiden und Priester übernahmen die Rolle von Vermittlern zwischen der physischen und der spirituellen Welt. Sie nutzten Gebete, Rituale und Handauflegen, um Heilung zu bewirken.

Im Mittelalter war in England eine starke Verbindung zwischen Religion und Heilkunst zu beobachten. Man glaubte, dass bestimmte Menschen mit göttlichen Kräften gesegnet seien und durch Berührung oder Gebete Krankheiten heilen könnten. Besonders bekannt wurde der sogenannte Royal Touch – die königliche Berührung. Englische Monarchen, darunter Heinrich VI. und später Karl I., sollen durch bloßes Handauflegen Kranke geheilt haben. Diese Vorstellung hielt sich über Jahrhunderte.

Geistiges Heilen im 19. Jahrhundert

Mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert verlor die geistige Heilkunst jedoch an Bedeutung. Die Wissenschaft rückte in den Vordergrund, und viele spirituelle Praktiken wurden als Aberglaube abgetan. Doch das war nicht das Ende der Geistheilung. Im Gegenteil: Das 19. Jahrhundert brachte eine Renaissance des spirituellen Heilens in England. Es entstand eine neue Bewegung: der Moderne Spiritismus. Geistermedien und Heilpraktiker gewannen an Popularität, und immer mehr Menschen suchten alternative Heilmethoden. Besonders der Einfluss der Theosophie und von Heilerinnen wie Emma Harding Brighton trug dazu bei, das spirituelle Heilen wieder anerkannt zu machen.

Seancen und die Rolle von Emma Harding in Brighton

Ein zentraler Bestandteil der Wiederbelebung war die spirituelle Bewegung, die sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert rasant verbreitete. Diese Bewegung beschäftigte sich nicht nur mit der Kommunikation mit Verstorbenen, sondern auch mit der Idee, dass geistige Kräfte direkt auf die physische Welt einwirken können, einschließlich der Heilung von Krankheiten. Viele bekannte Medien waren zugleich Heiler oder entwickelten durch ihre mediale Arbeit heilende Fähigkeiten. Einige spirituelle Heiler behaupteten, dass sie durch Inspiration höherer Wesenheiten Heilkräfte erlangten. In Seancen und spirituellen Versammlungen wurden nicht nur Botschaften von Geistern übermittelt, sondern oft auch spontane Heilungen beobachtet.

Eine herausragende Figur dieser Bewegung war Emma Harding Brighton. Sie kombinierte ihre Fähigkeiten als Medium mit einer tiefen Leidenschaft für Heilung und soziale Reformen. Ihre Schriften und Vorträge trugen wesentlich dazu bei, spirituelles Heilen in England populär zu machen. Sie gründete zudem die Spiritualist National Union, die sich bis heute für spirituelle Heilmethoden einsetzt.

Alan Kardec und die spirituelle Heiltradition

Ein weiterer wichtiger Pionier war Allan Kardec. Obwohl er in Frankreich wirkte, hatte sein Werk tiefgreifenden Einfluss auf den internationalen Spiritismus, einschließlich Englands. Kardec gilt als Begründer des Spiritismus und veröffentlichte unter anderem Das Buch der Geister, in dem er die Prinzipien der Kommunikation mit Verstorbenen und deren Einfluss auf die Lebenden darlegte. Seine Lehren betonten die Verbindung zwischen Geistheilung und spiritueller Weiterentwicklung, was viele britische Medien und Heiler inspirierte.

Auch Jackson Davis, ein amerikanischer Seher und Heilmedium, beeinflusste die Entwicklung des spirituellen Heilens in England. Seine Theorien über magnetische und geistige Heilung inspirierten zahlreiche Heiler.

Harry Edwards und die Popularisierung der Geistheilung

Im 20. Jahrhundert war Harry Edwards ein herausragender Heiler. Er widmete sein Leben der Heilkunst und wurde weltweit für seine außergewöhnlichen Heilfähigkeiten bekannt. Edwards kombinierte seine spirituelle Arbeit mit wissenschaftlicher Forschung und gründete das Harry Edwards Healing Sanctuary, das bis heute als Zentrum für geistige Heilung dient.

Ein Meilenstein in der Geschichte der englischen Geistheilung war die Gründung der National Federation of Spiritual Healers im Jahr 1954. Diese Organisation setzte sich für die Anerkennung der Geistheilung ein und trug dazu bei, dass Heiler nicht länger als Scharlatane abgetan wurden. Heute ist die Federation als The Healing Trust bekannt und eine der größten Vereinigungen für spirituelle Heiler weltweit. Ein weiterer bedeutender Schritt war das britische Gesetz zur Heilkunst von 1951, besser bekannt als Fraudulent Mediums Act. Es regelte betrügerische Medienpraktiken und erlaubte seriösen Heilern und Medien, ihre Arbeit legal auszuüben.

Prinzipien und Methoden des Spirituellen Heilens

In der modernen Zeit wird Geistheilung in England sowohl als ergänzende Therapie als auch als eigenständige Heilkunst anerkannt. Viele Heiler arbeiten in Krankenhäusern oder privaten Praxen und kombinieren ihre Fähigkeiten mit Methoden wie Reiki, Meditation und Energiearbeit. Auch wissenschaftliche Studien beschäftigen sich zunehmend mit den positiven Effekten der Geistheilung auf Körper und Geist.

Malcolm Southwood und moderne Geistheilung

Am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts erlebte die englische Geistheilung durch Heiler wie Malcolm Southwood eine neue Welle der Anerkennung. Southwood kombiniert traditionelles Wissen mit modernen Erkenntnissen aus Quantenphysik und Energiearbeit. Er arbeitet eng mit medizinischen Fachleuten zusammen, teilt seine Erfahrungen in Büchern und Vorträgen und zeigt, wie diese Jahrhunderte alte Praxis mit den Herausforderungen der heutigen Zeit in Einklang gebracht werden kann.

Die englische Geistheilung hat eine spannende Entwicklung durchlaufen – von alten Ritualen über königliche Berührungen bis hin zur modernen spirituellen Praxis. Trotz aller Skepsis hat sie sich über Jahrhunderte gehalten und wird auch heute noch von vielen Menschen geschätzt. Ihr Geheimnis liegt in der Kraft der Heilung selbst – einer tief verwurzelten Verbindung zwischen Körper, Geist und einer höheren heilenden Energie, die Trost, Hoffnung und Harmonie schenkt.


Geistiges Heilen Hamburg

Wenn die Nacht zum Feind wird

Frau liegt ängstlich wach im Bett – nächtliche Angst überwinden

Wenn die Nacht zum Feind wird – Angst vor dem Einschlafen

Eine junge Frau, ungefähr 29 Jahre alt, kam zu mir in eine Heilsitzung.
Nennen wir sie hier einmal Julia.

Julia berichtete mir, dass sie seit vielen Jahren unter starken Zwängen und Ängsten litt. Sie erzählte weiter, dass sie vor dem Schlafengehen mehrere Rituale durchlaufen musste, bevor sie ins Bett gehen konnte. Sie schaute in jede Ecke ihres Zimmers, unter das Bett, in den Schrank und durchsuchte auch die anderen Räume. Erst wenn sie ganz sicher war, dass sich niemand dort versteckte, traute sie sich, ins Bett zu gehen.

Doch selbst wenn sie wusste, dass sich wirklich niemand in ihrer Wohnung befand, überfiel sie eine starke Angst. Manchmal steigerte sich diese sogar zu regelrechten Panikattacken, und sie zitterte völlig eingeschüchtert unter ihrer Decke. An Schlaf war kaum zu denken. Irgendwann schlief sie schließlich ein, doch der Stress vor jedem Einschlafen hinterließ tiefe seelische Spuren.

Bald entwickelte Julia Vermeidungsstrategien, um eine ruhigere Nacht zu bekommen. Eine davon bestand darin, sehr viel Zeit mit dem Zähneputzen zu verbringen, um das Zubettgehen hinauszuzögern. Eine andere Methode war, möglichst oft bei Freunden zu übernachten oder Freunde bei sich übernachten zu lassen. Ihre dritte Strategie bestand darin, stark an ihrem Freund zu klammern und so oft wie möglich mit ihm zusammen zu sein – was die Beziehung inzwischen belastete.

Doch natürlich funktionierte das nicht immer, und sie musste auch allein schlafen. Julia begann eine Psychotherapie, doch in der Gesprächstherapie fand sie keine Erleichterung.

Über einen Bekannten hörte sie von mir, und in ihrer Not wandte sie sich schließlich an mich – einen Geistheiler. Normalerweise, so berichtete sie, wäre sie nicht zu jemandem wie mir gegangen. Doch da ihr Bekannter so viel Gutes über meine Arbeit erzählt hatte, wollte sie es einfach ausprobieren. Ich lächelte, denn mir war bewusst, dass viele Menschen Vorurteile gegenüber Heilern haben und oft erst in ihrer Not nach dem letzten Strohhalm greifen. Ich nahm es ihr nicht übel – ich konnte es gut nachvollziehen. Auch ich hatte geistiges Heilen früher als völligen Unsinn abgetan. Doch das ist eine andere Geschichte.

Ich fragte Julia, was ihrer Meinung nach passieren würde, wenn sie vor dem Schlafengehen nicht alles durchsuchen würde, und wann sie diese Ängste zum ersten Mal verspürt hatte.

Sie antwortete, es könne jemand da sein, der ihr etwas Schlimmes antun wolle – vielleicht so etwas wie „der schwarze Mann“. Wann genau es begonnen hatte, konnte sie nicht sagen, aber es müsse zu Beginn ihrer Pubertät gewesen sein.

Da Ängste dieser Art nicht einfach aus dem Nichts entstehen, sondern eine Ursache haben, fragte ich sie, ob sie als Kind möglicherweise etwas Belastendes erlebt habe.

„Ja“, sagte sie, „da war etwas, das mich bis heute nicht richtig loslässt.“

Sie erzählte, dass sie als junges Mädchen mit einer Schulkameradin auf dem Heimweg gewesen sei, als sie plötzlich von einem Jugendlichen auf einem Fahrrad von hinten geschnitten wurde. Der junge Mann wendete, fuhr zurück, schubste Julia in ein Gebüsch, stürzte sich auf sie und begrapschte sie. Die Schulkameradin lief davon und rief laut um Hilfe. Julia wehrte sich heftig, woraufhin der Junge von ihr abließ und mit dem Fahrrad flüchtete.

Julia erinnerte sich noch gut an den Vorfall. Ihre Mutter kam, die Polizei wurde informiert, doch der Täter konnte nie ermittelt werden. Danach ging das Leben scheinbar normal weiter. Sie hatte den Jungen nie wieder gesehen.

Ich fragte Julia, ob ihre Eltern mit ihr über den Vorfall gesprochen hätten. Sie sagte, man habe die Sache nicht „aufbauschen“ wollen, und es habe kein Gespräch darüber gegeben.

Für mich ergab nun vieles einen Sinn. Ich verstand, warum Julia so viele Jahre später unter diesen Ängsten und Zwangshandlungen litt.

Wir begannen mit der Heilung. Ich stellte mich neben Julia, um sie in mein Energiefeld aufzunehmen, und sprach einige Worte, um ihr Bewusstsein zu beruhigen, sodass ihr Unterbewusstsein die Führung übernehmen konnte. Wenig später erlebte Julia den Vorfall erneut – diesmal jedoch in einem geschützten Rahmen, mit der Möglichkeit, sich von dem damals erlebten Schock zu befreien.

Ihr Körper begann sich hin und her zu bewegen, Tränen liefen über ihr Gesicht. Ich fragte sie, was sie wahrnehme, und sie berichtete, dass sich die Szene noch einmal in ihrem Geist abspiele. Sie schilderte den Vorfall nun detaillierter, und ich ermutigte sie, den Schock loszulassen. (Dabei arbeite ich mit einer bestimmten Technik, die ich hier nicht näher erläutern werde. Ich biete jedoch Seminare an, in denen man diese spezielle Methode erlernen kann.)

Julias Körper krümmte und schüttelte sich, und sie weinte heftig – ein Zeichen dafür, dass sich der Schock löste. Es wirkte, als würde das Trauma ihren Körper verlassen. Ich begleitete und unterstützte sie mit sanften Worten, bis die erste Welle vorüber war. Eine zweite folgte, jedoch schwächer als die erste. Auch hier wartete ich ab, bis sie abebbte. Schließlich huschte ein Lächeln über Julias Gesicht, und ihr Körper beruhigte und stabilisierte sich.

Ich fragte sie, wie es ihr nun gehe.
„Viel besser. Ich fühle mich richtig erleichtert“, antwortete sie.

Anschließend gab ich ihr die Möglichkeit, innerlich Frieden mit dem Täter zu schließen und ihm auf mentaler Ebene den Schmerz zurückzugeben, den er ihr zugefügt hatte. Dadurch konnte Julia Schuldgefühle und Ängste loslassen, die sie all die Jahre mit sich getragen hatte. In ihrer Vorstellung nahm sie zum Schluss die „kleine Julia“ in die Arme und holte sie aus der Vergangenheit in ihr Herz – ins Hier und Jetzt.

Wir beendeten die Sitzung und besprachen das Erlebte. Ich erklärte ihr, dass sie durch den Vorfall ein Trauma erlitten hatte. Da sie den Schock damals weder körperlich verarbeiten noch darüber sprechen konnte, habe sich das Erlebnis im Unterbewusstsein festgesetzt.

Mit Beginn der Pubertät könne ein solches verdrängtes Trauma reaktiviert werden. Julias Unterbewusstsein sendete die alten Angstgefühle erneut aus, da es kein Zeitgefühl kennt – für das Unterbewusstsein ist alles gegenwärtig.

Es handelte sich also nicht um reale, aktuelle Gefahren, sondern um alte, unverarbeitete Ängste. So, als wolle ihr Inneres sagen: „Pass auf, das darf dir nicht noch einmal passieren. Sei wachsam!“

Ich erklärte ihr außerdem, dass ihre Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) ähnelten. Ein traumatisierter Kriegsveteran sieht oft noch Jahre später hinter jedem Busch einen Feind, obwohl er längst wieder in seinem Heimatland ist. Auch hier ist das Unterbewusstsein noch in der Vergangenheit gefangen und sendet Warnsignale aus, um eine Wiederholung des Traumas zu verhindern.

Interessanterweise traten Julias Symptome meist vor dem Schlafengehen auf, obwohl der Überfall am helllichten Tag geschehen war. Ich erklärte es mir so: Im Schlafzimmer fühlen wir uns geborgen, aber zugleich verletzlicher. Im Schlaf sind wir besonders schutzlos – ähnlich wie Kinder in bedrohlichen Situationen. Vielleicht war dies der Grund, warum ihre Ängste gerade dann auftraten.

In der Heilsitzung konnte Julia diese alte Traumatisierung in einem geschützten Rahmen lösen und sich – mit meiner Unterstützung – selbst davon befreien.

Ich bat sie, mich eine Woche später anzurufen und mir zu berichten, wie es ihr ergangen sei. Als sie sich meldete, hörte ich schon an ihrer Stimme, dass es ihr gut ging.

„Ich bin überglücklich, Marco. Ich habe keine Angst mehr und schlafe sofort ein – wie ein Baby. Auch wenn ich allein bin. Ich muss keine Rituale mehr durchführen oder meine Wohnung nach dem vermeintlichen schwarzen Mann durchsuchen. Es ist ein großartiges Gefühl, endlich frei leben zu können. Vielen, vielen Dank!“

Bis heute ist Julia angstfrei.

Verflucht noch mal

Ein Fluch ist ein Spruch (gelegentlich auch mit einer zugehörigen Gestik verbunden), der ursprünglich auf ritualisierte („magische“) Weise einer Person oder einem Ort Unheil bringen soll. Zorn oder der Wunsch zu strafen oder sich zu rächen können ihn begründen. Wer wirksam verflucht wird, muss dabei weder anwesend sein noch von dem Fluch wissen. Quelle: Wikipedia

Fluch lösen – inneres Unterbewusstsein Fallgeschichte

Verflucht noch mal – Fluch lösen & Ursachen im Unterbewusstsein erkennen

Immer wieder höre ich von einigen meiner Klienten, dass sie glauben, von einer anderen Person verflucht worden zu sein. Oft stellt sich dann jedoch heraus, dass die Ursache etwas völlig anderes ist. Die meisten vermeintlichen Flüche haben einen Ursprung, den wir uns zunächst gar nicht vorstellen können.

Wenn der Fluch im Alltag spürbar wird

Ein junger Mann kam einmal zu mir – nennen wir ihn Henry. Henry erzählte, er sei überzeugt, von seiner Ex-Freundin verflucht worden zu sein. Seit einiger Zeit klappte nichts mehr, was er geschäftlich auf die Beine stellen wollte. Alles schien schiefzugehen. In seiner Not suchte er ein Medium auf. Dieses sagte ihm, dass er von einer Frau verflucht worden sei. Durch die Beschreibung des Mediums kam Henry darauf, dass es sich wohl um seine Ex-Freundin handeln müsse.

Das Medium empfahl ihm, mich aufzusuchen, um das Problem zu lösen. Als Erstes fiel mir an Henry auf, dass er ein sehr sympathischer Mensch mit einem großen Herzen war. Ich bat ihn, mir etwas über sein Leben zu erzählen. Henry berichtete, dass er schon als junger Mann eine eigene Firma hatte, die er zusammen mit seiner damaligen Freundin führte. Die Firma lief außerordentlich gut, und auch seine Beziehung beschrieb er als sehr glücklich.

Eines Tages jedoch eröffnete ihm seine Freundin unter unglücklichen Umständen, dass die Beziehung vorbei sei. Henry war von der Trennung völlig überwältigt. Durch seinen Kummer konnte er die Firma nicht mehr weiterführen, sie wurde aufgelöst, und beide gingen getrennte Wege.

Einige Jahre später lernte Henry eine neue Partnerin kennen, mit der er sehr glücklich war. Er entschied sich, erneut selbständig zu werden – doch das neue Geschäft wollte einfach nicht in Schwung kommen. Alles, was er für sich selbst aufbaute, scheiterte, während berufliche Tätigkeiten für andere reibungslos funktionierten.

Woher kommen diese Blockaden?

Nach dieser Beobachtung fragte ich ihn, ob er überhaupt an Flüche glaube. Eigentlich tat er das nicht – aber anders ließe sich seine Situation ja nicht erklären. Ich hatte bereits eine Ahnung, wollte aber, dass Henry selbst die Ursache erkennt.

Also begannen wir die Heilsitzung. Ich stellte mich hinter Henry, um die Energie in ihn fließen zu lassen. Henry ging in einen entspannten Zustand, und sein Unterbewusstsein kam auf Hochtouren.

Fluch lösen – Selbstbestimmung wiederfinden

Es zeigte ihm Bilder der alten Trennung – der damalige Schmerz wurde wieder sehr präsent. Als diese Erinnerungen ins Bewusstsein stiegen, konnte Henry endlich erkennen, was die wirkliche Ursache seines Problems war.

Mir wurde klar, dass das Unterbewusstsein ihn beschützen wollte. Die Trennung war ein Schock für Henry, ein Trauma, das sich tief in seinem Unterbewusstsein festgesetzt hatte. Beruflicher Erfolg für ihn selbst hätte in der Kombination mit seiner neuen Liebe das Risiko eines erneuten Verlustes signalisiert. Daher sabotierte sein Unterbewusstsein unbewusst seine eigenen Projekte, während er für andere weiterhin erfolgreich arbeiten konnte.

Die Ex-Freundin spielte also tatsächlich eine Rolle – aber nicht als rachsüchtige Verflucherin, sondern als Symbol der verdrängten, verletzten Gefühle, die Henrys Unterbewusstsein noch nicht verarbeitet hatte.

Während der Heilsitzung wurde sich Henry all dieser Zusammenhänge bewusst und konnte Frieden mit seiner Ex-Freundin schließen – etwas, das er damals selbst nicht geschafft hatte. Zwei Wochen später berichtete er mir überglücklich, dass er einen sehr vielversprechenden Auftrag erhalten hatte, der seine nächsten drei Jahre finanziell absicherte. Er wusste nicht, wie genau die Veränderung zustande kam, war aber dankbar.

Das Unterbewusstsein brauchte keine „Schutzmaßnahmen“ mehr, um Henry vor einem vermeintlichen Unglück zu bewahren – und so konnte er wieder wie früher erfolgreich eigene Projekte umsetzen.

Bei all meinen Klienten, die mit dem Verdacht eines Fluches zu mir kamen, stellte sich später heraus, dass es sich nicht um Flüche handelte, sondern um die Sabotageakte eines überbeschützenden Unterbewusstseins.


Der Keller der Tränen

Der Keller der Tränen ist eine symbolische Reise durch verborgene emotionale Wunden und vergangene Traumata. Viele Menschen tragen unbewussten Schmerz in sich, der ihr Verhalten und ihr emotionales Wohlbefinden beeinflusst. Durch das Erkunden dieser verborgenen Schichten wird echte Heilung und innere Transformation möglich.

Der Keller der Tränen – Fallgeschichte aus der Heilarbeit bei Marco Hennings

Welche Kraft unsere Emotionen haben und welchen Einfluss sie auf unsere Gesundheit tatsächlich ausüben, soll auch die nächste Fallgeschichte erläutern. Eine meiner Heiler Schülerin (nennen wir sie hier mal Helga) klagte, dass sie in letzter Zeit einen aufgeblähten Bauch hatte. Außerdem hatte sie von heute auf Morgen plötzlich Schmerzen unter der Fußsohle. Nachdem es sich nach einigen Tagen nicht besserte konsultierte sie ihre Hausärztin. Diese sagte sofort, nachdem Helga ihre Problematik geschildert hatte, dass es sich um Gicht handeln musste. Die Untersuchung der Blutwerte bestätigte die Vermutung der Ärztin. Helga hatte deutlich überhöhte Harnwerte. Alle Symptome sprachen also für eine Gichterkrankung.

Da Helga aber durch ihre Ausbildung zur Heilerin bei mir wusste, dass den meisten Erkrankungen eine unbewusste Ursache voranging, besuchte sie mich um herauszufinden, ob und welche emotionale Ursache dahinter stecken könnte.

Wie üblich fragte ich zunächst, wann das Ganze den genau angefangen hatte und Helga schilderte mir, dass es kurz nach ihrer Hochzeit begonnen hatte. Sie erinnerte sich, dass sie mit ihrem frisch angetrauten Mann aus den Flitterwochen kam. Sie öffneten den Briefkasten und waren völlig überwältig über all die viele Gratulations- Post die sie bekommen hatten.  Helga schilderte, dass sie und ihr Mann so glücklich aus dem Flitterwochen kamen und sie sich so sehr über all die Briefe von Freunden und Verwanden freute.

Aber dann öffnete sie einen Brief von ihrer Stiefmutter und all die Glücksgefühle waren wie weggeblasen. Ihre Stiefmutter war nicht besonders glücklich darüber, dass Helga sich neu Verheiratet hatte und teilte ihr sehr unfreundlich mit, dass sie nun nicht mehr zu ihrer Familie gehören würde. Helga sagte, dass sie von diesem Zeitpunkt an, ständig an ihre Stiefmutter denken musste und permanent ein schlechtes Gewissen hatte.

Fast schon wie Zwangs Gedanken. Damit fing alles an und daraufhin bekam sie diesen aufgeblähten Bauch. Aber noch etwas anders veränderte sich, nämlich, dass sie nicht mehr ganz so gut pinkeln konnte. Vorher war das kein Problem alles lief wie es sollte aber von da an gab es Probleme damit. So als würde sich das „Ventil“ nicht mehr ganz richtig öffnen und es würde immer ein Teil zurückgehalten.

Das erklärte natürlich die erhöhte Harnsäurewerte. Den Auslöser hatten wir also geklärt. Es fehlte aber noch die Ursache. Nun begann meine Detektivarbeit. Ich bat Helga sich hinzustellen und lies meine Energie in sie hineinfließen. In wenigen Augenblicken versank Helga in einer leichten Trance und ich sagte ihrem Unterbewusstsein, dass es uns nun zeigen sollte, was die wirkliche Ursache ihres Problems war.

Helgas Stimme und Haltung veränderte sich und ich hatte das Gefühl als würde auf einmal ein kleines Mädchen vor mir stehen und nicht mehr die erwachsene Frau von 55 Jahren. Helgas Unterbewusstsein lief auf Hochtouren und führte uns weit zurück in die Vergangenheit. Helga sah sich als kleines, vielleicht fünfjähriges Mädchen und beschrieb mir die Umgebung in der sie sich grade aufhielt.

Helga sprach mit einer Kinderstimme zu mir und erzählte, dass sie auf der Terrasse vor ihrem Elternhaus allein spielte. Es wirkte trostlos auf sie und Helga fühlte sich nicht wohl. Ich fragte sie, ob noch andere Leute dort wären und ihre Antwort lautete, dass nur ihre Mutter im Haus wäre.

Ich hakte nach, ob es die Stiefmutter wäre, aber es handelte sich um ihre leibliche Mutter. Dann veränderte sich Helgas Stimmung und kleine Tränchen kullerten ihr über das Gesicht.  „Warum weinst du denn?“ fragte ich. „ Mama ist böse auf mich.“ kam Helgas Antwort. Aber warum ist sie denn böse auf dich?“, hakte ich nach. Helga antwortete: Ich weiß nicht. Es droht immer Unheil. Ich habe Angst, ich möchte nicht ins Haus hineingehen.“

Ich bat Helgas erwachsene Anteile auch in die Situation zur Unterstützung für die Kleine. Dann nahm die erwachsene Helga, ihr inneres Kind bei der Hand und führte sie durch die Tür in ihr Elternhaus. Als beide im Haus waren, sah Helga vor ihrem geistigen Auge eine dunkle Kellertür. „Da ist dieser furchtbare Keller“, sagte sie mir. Sanft fragte ich, was denn in dem Keller wäre? Dann brach Helga weinend zusammen und rief:

„Ich!! Ich bin in dem Keller!“

Nach einer Weile erklärte mir Helga, dass ihre Mutter sie immer mit einem Kochlöffel schlug, wenn sie scheinbar etwas falsch gemacht hatte. Manches Mal hörte sie erst damit auf, wenn sich Helga selbst eingepinkelt hatte. Erst dann lies die Mutter von ihr ab. Und zusätzlich wurde Helga damit bestraft, dass sie in den dunklen Keller im Haus musste und dort nicht raus durfte. Manchmal Stundenlang, manchmal sogar Tage lang. Es häufte sich mit den Keller Aufenthalten, als Helgas Mutter einen Liebhaber hatte und die kleine Helga aus dem Weg haben wollte.

„Ich verstehe“, erwiderte ich voller Verständnis und nahm Helga in meine volle Energie der bedingungslosen Liebe.

Daraufhin  weinte sie stärker und krümmte sich vornüber. All die Schockenergie aus der Vergangenheit löste sich aus ihrem Unterbewussten. Als diese Welle vorüber war sagte sie mir, dass sie nun eine große  Wut in sich spüre. „Oh, ich bin so wütend…!“ Ein gutes Zeichen. Die Schock / Trauma Energie hatte diese Gefühle der Wut lange genug unterdrückt und verborgen gehalten. Ich ermutigte sie, dieser Wut jetzt unbefangen Ausdruck zu verleihen.

Da Helga ein sanfter Mensch war und nie jemanden schaden wollte, und sie zusätzlich so erzogen wurde immer lieb zu sein, viel es ihr zunächst etwas schwer dem inneren Impuls einfach nachzugeben. Ich musste ihr also noch etwas Aufmunterung zusprechen. Sanft sagte ich zu ihr: „Du bist unschuldig daran, was mit dir passierte. Es ist dein Recht dich davon frei zu machen. Du kannst nichts falsch machen und du hast auch nie etwas falsch gemacht.  Kämpfe nicht mehr dagegen an. Lass jetzt einfach los…“

Und Helga schrie!

Dies sind die Momente, lieber Leser, in denen ich froh bin in einer Praxis mit sehr dicken und massiven Wänden zu arbeiten. Denn wenn sich solche, seit Jahren zurückgehaltene Wutenergie löst, ist es fast so als hätte jemand eine „energetische“ Handgranate in den Raum geworfen. Es macht ordentlich Wumm!

Nachdem dieser emotionale Knall raus war, erfüllte sich der ganze Raum als nächstes mit einem Schwall von allerlei Schimpfwörtern, die ihr hier nicht wiederholen möchte. Helga schimpfte wie ein Rohrspatz: „Wie kannst du es wagen, so ein kleines Kind so zu missbrauchen?!“

Das ganze dauerte einige Minuten und als diese Wellen heraus war, entspannte sich Helga und ihre Gesichtszüge formten ein lächeln. „Wie fühlst du dich jetzt?“ fragte ich nach.

„Ich bin so erleichtert, Marco!“

Dann bat ich Helga, dass sie nun die kleine Helga aus dem Keller befreien sollte und sie hierher ins jetzt bringen sollte.

(Das Ganze ist natürlich viel komplexer, als wie ich es hier grade beschreibe. Aber ich kann diese Techniken hier nicht genauer beschreiben, da ich verhindern möchte, dass Laien nur anhand von diesen Buchbeschreibungen, sich dazu berufen fühlen ohne Ausbildung mit traumatisierten Menschen zu Arbeiten. Das kann ich natürlich nicht verantworten. Sollten sie Interesse an meiner Arbeit haben und diese selbst professionell erlernen wollen, besuchen sie meine Homepage und melden Sie sich zu einem meiner Seminare an.)

Helga erzählte mir nach der Heilung, dass ihr Vater eines Tages das Sorgerecht für sie bekam und Helga zu sich holte. Er hatte eine neue Frau und diese Stiefmutter, von der am Anfang die Rede ist, zog sie dann mit auf. Die kleine Helga erfuhr jetzt zwar keine körperliche Gewalt mehr, wurde aber psychisch misshandelt. Immer mit dem Hintergrundtenor: Du wirst nur geliebt, wenn du bedingungslos das tust, was wir von dir verlangen. Sei also lieb!

Helga zog sehr früh von zu Hause aus um diesen Repressalien zu entgehen und wurde früh selbständig. Sie zog vom Süden Deutschlands in den hohen Norden. Heiratete und bekam einen Sohn. Von Seiten der Familie her wurde ihr immer klar gemacht, dass sie nicht wirklich dazu gehören würde und egal was Helga auch tat, sie wurde abgelehnt.

Als Helgas Vater verstarb, fühlte sie sich für ihre Stiefmutter verantwortlich und versuchte den Kontakt zu erhalten. Es wurde ihr aber nie gedankt. Stattdessen versuchten man ihr immer weiter Schuldgefühle einzureden um sie zu kontrollieren.  Am Anfang gelang das noch aber wie jeder Sklave sich natürlicherweise nach der Freiheit sehnt, so gelang es auch Helga sich immer mehr davon zu lösen. Trotzdem nagten Schuldgefühle an Helgas Seele.

Ich fragte Helga wie sie sich nun nach der Heilsitzung fühlte. Helga lächelte über das ganze Gesicht. „Ich bin zwar erschöpft aber im positiven Sinne.“ antworte sie. Dann berichtete sie weiter, dass sie ein wunderbares, starkes energetisches Strömen in ihren Beinen, bis in die Füße hinein verspürte. „Ist das normal?“ fragte sie mich fasziniert. „Das fühlt sich wie ein sprudeln an.“

„Das ist sogar ein sehr gutes Zeichen“ antworte ich. „ Die Energie die vorher feststeckte verteilt sich nun wieder richtig in deinem Körper. Der Grund dafür ist, dass du symbolisch, bis heute in dem Keller gefangen warst. Deshalb die Probleme mit den Gicht Symptomen im Fuß, denn unbewusst hattest du immer noch in diesem furchtbaren Keller fest gesteckt.

Auch das dein Bauch aufgebläht war, ist ein Anzeichen dafür gewesen, dass deine körpereigene Energie ab der Hüfte nicht mehr richtig abfließen konnte. Auch das Problem mit dem Wasserlassen sollte sich jetzt auflösen. Als du mit dem Löffel geschlagen wurdest, hat sich dein Unterbewusstsein gemerkt, dass deine Mutter damit aufhörte, wenn du dich eingepinkelt hattest.

Jedes Mal wenn du wieder geschlagen wurdest, hast du immer schneller eingepinkelt, weil dein Unterbewusstsein dich vor den Schlägen retten wollte. Das hat auch funktioniert und deine Mutter hörte dann auf. Aber das war jetzt so eingespeichert.

Als du dann den Brief erhalten hattest, und das Unbewusste erkannte, dass es sich um ein „Mutter Thema“ handelt, wollte es wie damals dagegen intervenieren. Als Folge musstest du nun als Erwachsene dagegen steuern, sonst hätte dein Unterbewusstsein einfach losgelassen, weil es annehmen musste dass du dich in Gefahr befindest.

„Deshalb habe ich also Probleme mit dem Wasser lassen gehabt? Das ist ja abgefahren, Marco!“ rief Helga aus.

„Genau“, erwiderte ich. „Jetzt als Erwachsene kannst du natürlich mehr dagegen steuern, als du es als Kind konntest. Als Kind warst du den Mächten deines Unterbewussten ausgeliefert. Heute als erwachsene Person muss das Unbewusste andere Wege wählen um auf das Problem aufmerksam zu machen. Es ist erschreckend aber gleichzeitig auch faszinierend, wenn man erstmal realisiert, welche Macht unser Unterbewusstsein in Wirklichkeit über uns und unsere Gesundheit ausübt, ohne das es uns Bewusst ist.“

Ungefähr eine Woche später meldete sich Helga telefonisch bei mir. Ich war natürlich sehr gespannt wie es ihr ergangen war. „Mir geht es sehr gut, Marco.“ teilte sie mir freudig mit.

„Das strömen der Beine hörte abends auf und ich habe keine Schmerzen mehr im Fuß. Mein Bauch ist auch abgeschwollen.“ Dann erzählte sie mir weiter, dass sie am folgenden Tag, nach ihrer Heilsitzung, einen sehr dunklen Urin ausgeschieden hatte, und dass das Wasserlassen nun wieder völlig normal und eine reine Freude war.

„Außerdem kann ich gut schlafen. Fühle mich ausgeruht, ausgeglichen und einfach nur glücklich!“ Helgas lächeln strahlte mich förmlich durch das Telefon an.

„Großartig!“ sagte ich. „ Und wie ist es mit den Zwangsgedanken an deine Steifmutter?“

„Das ist witzig!“ antwortete Helga. „Zuerst habe ich gar nicht gemerkt, dass ich gar nicht mehr an sie dachte. Erst nach einer Woche viel mir plötzlich auf, dass ich mir überhaupt keine Gedanken mehr über sie machte.“ Helga lachte herzlich.

„Das ist irgendwie wie mit einem Tinnitus, der einen das halbe Leben begleitet hat.“ fuhr sie fort. „Ist der Piep Ton auf einmal verschwunden, bemerkt man es gar nicht, weil man ja davon überzeugt ist, dass der da sein muss.“

Wir schmunzelten beide.

„Es ist jetzt Ok für mich, Marco. Ich bin meiner Stiefmutter nicht böse und verzeihe ihr. Auch meiner Mutter verzeihe ich und lasse los. Endlich bin ich frei von Schuldgefühlen und habe beschlossen kein Opfer mehr zu sein. Es geht mir gut!“

Dann sagte Helga mir, dass sie aber schon erschrickt sei, als die Wut aus ihr herauskam und sie so furchtbare Sachen gesagt hat. Das wäre im normalen Leben nie ihre Art, sich so ordinär auszudrücken.

„Ich weiß“, antworte ich. „es gibt verschiedene Kindertypen und du gehörst zu den sanften Typen.  Du würdest nie jemanden anschreien, oder böse auf ihn sein. Eher nimmst du die Schuld auf dich, als sie anderen zu geben. Ein Großteil der Wut, die aus dir herauskam, stammte nicht von dir, sondern von deiner Mutter. Auch die ordinären Schimpfworte kamen von deiner Mutter und nicht von dir.

Jedes Mal wenn deine Mutter dich geschlagen hat, ist all ihre Hassenergie in dich eingedrungen und hat sich in deiner Kinderseele festgesetzt. Obendrein haben sich ihre Schimpfworte auch noch zusätzlich in deinem Unterbewusstsein vergraben.“

Bei körperlichen Übergriffen stehen wir unter Schock. Besonders Kinder können sich dagegen nicht wehren. Ganz besonders wenn die Gewalttätigkeiten von ihren Eltern ausgehen, die sie ja eigentlich beschützen sollten.  Es ist als würden wir von einem Blitz getroffen werden und die körpereigene Energie wird nach draußen gesprengt. Die Wut oder Hass Energie des Täters, fährt dann ungebremst in unser System und setzt sich dort fest.

Dort verbleibt sie dann bis sie sich reaktiviert. Das kann manchmal viele Jahre dauern. In Helgas Fall erst  50 Jahre später. Der Auslöser war in ihrem Fall der Brief der Stiefmutter. Die Ursache ihres Problems lag aber noch viel tiefer wie wir nun wissen. Alles fing bei den Misshandlungen durch die leibliche Mutter an.

An diesem interessanten Fallbeispiel erkennt man sehr gut, welche Komplexität sich an psychologischen, wie aber auch an energetischen Vorgängen im Körper und im Unterbewussten, hinter einer Erkrankung ablaufen. Und deshalb ist es so wichtig, dass wir immer Körper, Geist und Seele in eine Behandlung einfließen lassen.

Einige Wochen später traf ich Helga wieder und es ging ihr immer noch hervorragend. Keines der damaligen Symptome war zurückgekehrt. Bis heute ist sie Symptom frei!


Heiler Seminar Parasitäre Energieheilung

Wir gehen nun immer tiefer in die Geheimnisse des geistigen Heilens und betreten nun den Bereich der spirituellen Arbeit.

In Kurs 3 beschäftigen wir uns unter anderen mit parasitären Energien, die wir von anderen Personen absorbiert haben können. Dinge wie z.B. Depressionen oder Schmerzen können von anderen Menschen auf uns übertragen worden sein.

Wir lernen diese Phänomene zu erkennen und von emotionalen Traumen zu unterscheiden und wir erfahren wie Körper und Geist von solchen fremden Energien oder Gedankenformen befreit werden können.

Weiter beschäftigen wir uns damit, wie wir uns bei der Heilarbeit vor eindringenden Energien von unseren Klienten schützen können um Burnout oder Erschöpfungs-Symptome erfolgreich zu vermeiden.

Im Laufe des Kurses werden wir uns außerdem mit vergangene Leben beschäftigen und welchen Einfluss sie heute auf uns haben können. Wir verstehen, falsche Erinnerungen vergangener Leben von echten Erinnerungen zu unterscheiden, die das Unterbewusstsein oft einsetzt um von den wirklichen, realen emotionalen Traumata abzulenken.

Darüber hinaus werden wir uns mit der astralen Welt auseinander setzen.Ein wichtiges Thema wird hier sein, wie wir verschollene Seele unterstützen können in ihre vorbestimmten, höheren Ebenen zurückzukehren.

Ein noch weiterer, nicht weniger wichtiger Teil dieses Kurses, wird sich um das Verständnis und die wahre Bedeutung der Sphinx und der Pyramiden drehen und wie wir Pyramiden Energie gezielt einsetzen können, um eine andere Ebene des Bewusstseins zu erreichen.