Putzzwang und Kindheitstrauma

„Zwangsstörungen sind psychische Störungen. Es besteht für den Betroffenen ein innerer Drang, bestimmte Dinge zu denken oder zu tun. Der Betroffene wehrt sich gegen das Auftreten der Zwänge und erlebt diese als übertrieben und sinnlos. Die Störung bringt deutliche Belastungen und Beeinträchtigungen des Alltagslebens mit sich. Ältere Bezeichnungen für Zwangsstörungen sind Zwangserkrankung, Zwangsneurose und anankastische Neurose.“
(Quelle: Wikipedia)

Putzzwang und Kindheitstrauma – Zusammenhang zwischen Zwang und innerem Stress

Wenn die Vergangenheit den Alltag bestimmt: Die Geschichte von Hilde

In einer meiner Heilsitzungen traf ich auf eine Dame mittleren Alters. Nennen wir sie Hilde. Hilde berichtete mir, dass sie unter einem enormen Druck leide, ausgelöst durch eine Zwangsstörung.

Hilde konnte ihre Wohnung nicht verlassen, bevor sie nicht absolut sicher war, dass wirklich alles pikobello aufgeräumt und sauber war – ein klassischer Putzzwang. Mittlerweile war es sogar schon so weit gekommen, dass sie immer häufiger zu spät zur Arbeit erschien und ihr Arbeitgeber ihr bereits mit Konsequenzen drohte. Eine Abmahnung hatte sie schon erhalten. Obwohl sie alles versuchte, um die Wohnung rechtzeitig zu verlassen und pünktlich zur Arbeit zu kommen, gelang es ihr nicht.

Putzzwang und Kindheitstrauma – eine überraschende Ursache

Ich stellte mich hinter sie und ließ meine Energie in sie hineinfließen, damit Hilde herausfinden konnte, was die wirkliche Ursache für ihr Leiden war. Nach einiger Zeit tauchten die ersten Bilder aus ihrem Unterbewusstsein im Bewusstsein auf. Sie fing an zu lachen und sah sich im Alter von vier oder fünf Jahren zusammen mit ihrem Zwillingsbruder in ihrem gemeinsamen Zimmer spielen. Die beiden hatten großen Spaß und tobten ausgelassen in einem regelrechten Schlachtfeld aus Spielzeug, das vorher einmal ihr Kinderzimmer gewesen war.

Als sie sich gerade eine heftige Kissenschlacht lieferten, kam ihre Großmutter herein. Sie passte auf die beiden auf, da ihre Mutter arbeiten war, und erblickte das Chaos. Sofort fing sie an zu schimpfen und befahl den Kindern, mit dem Unsinn aufzuhören. Völlig erschrocken hörten beide sofort auf und standen wie angewurzelt vor ihrer schimpfenden Oma.

Als ich Hilde fragte, was als Nächstes passierte, liefen ihr Tränen über das Gesicht. Sie erzählte, dass ihre Oma ihren Bruder auf den Arm nahm und nur ihr allein die Schuld für das ganze Tohuwabohu gab.

Ich fragte Hilde, wie sie sich dabei gefühlt habe. Sie antwortete, dass es sich schrecklich angefühlt habe. Obwohl beide daran beteiligt gewesen waren, bekam nur sie die Schuld. Das war ungerecht, und sie wollte am liebsten den Raum verlassen.
„Meine Großmutter hat meinen Bruder schon immer bevorzugt“, sagte sie.

„Was passiert als Nächstes?“, fragte ich.

„Meine Oma sagte mir, ich dürfe den Raum erst verlassen, wenn ich alles vollständig aufgeräumt hätte. Dann ging sie mit meinem Bruder hinaus, schloss die Tür, und ich blieb allein zurück. Ich war sehr traurig und habe geweint. Ich räumte auf, so gut ich es eben konnte – aber meine Oma kam nicht zurück.“

„Warum nicht?“, hakte ich nach.

„Meine Mutter kam nach Hause, und meine Großmutter ist wohl direkt gegangen. Dann öffnete meine Mutter die Tür, begrüßte mich und holte mich zum Essen.“

Nachdem wir die Heilsitzung beendet hatten, fragte ich Hilde, wie sie sich jetzt fühle. Sie lächelte und sagte:

Zusammenhang zwischen Putzzwang und Kindheitserfahrungen

„Ich verstehe jetzt, warum ich diesen Putzzwang habe. Jetzt ist mir alles klar geworden. Ich warte heute noch darauf, dass meine Großmutter mich aus dem Zimmer holt!“

„Genau“, antwortete ich. „Du hast damals ein kleines Trauma erlitten. Manchmal kann bei Kindern schon eine scheinbare Kleinigkeit ein Trauma auslösen.“

Ein Trauma entsteht durch einen Schock, der nicht aufgelöst werden konnte – wie ich an anderer Stelle dieses Blogs bereits erwähnt habe. Kommen zu einem solchen Schock noch Angst und Schuldgefühle hinzu, kann das später zu verschiedenen Neurosen oder sogar schwereren psychischen Problemen führen.

„In deinem Fall“, erklärte ich ihr, „hast du einen Putzzwang entwickelt. Du konntest den Raum – beziehungsweise heute deine Wohnung – nicht verlassen, bevor für dich nicht alles perfekt aufgeräumt war. Andernfalls hättest du unterschwellige Schuldgefühle gehabt, die dich stark verunsichert hätten.“

„Das stimmt“, sagte Hilde. „Ich fühlte mich dann immer irgendwie schuldig.“

„Deine Großmutter hat dich damals im Zimmer zurückgelassen. Obwohl du alles so gut wie möglich aufgeräumt hattest, kam sie nicht zurück, um dich aus dieser Situation zu entlassen. Dabei wäre genau das notwendig gewesen. Sie hat dir die Strafe auferlegt – und nur sie hätte sie auch wieder aufheben können. Dadurch, dass sie es nicht tat, blieben die Schuldgefühle bestehen.“

Ich fragte sie: „Wie lange hast du diesen Putzzwang schon?“

„Ungefähr seit zwei Jahren“, antwortete Hilde.

„Kann es sein“, sagte ich, „dass deine Großmutter ungefähr vor zwei Jahren verstorben ist?“

„Ja, das stimmt!“, antwortete Hilde und sah mich an, als würden ihr sprichwörtlich die Schuppen von den Augen fallen. „Meinst du, dass ich jetzt von diesem Zwang befreit bin?“

„Nun“, antwortete ich, „das werden wir spätestens sehen, wenn du wieder zur Arbeit gehst. Die Ursache deines Problems ist jetzt an die Oberfläche gekommen. Sobald ein Mensch die Ursache für sein Verhalten wirklich versteht, können sich die Probleme oft auflösen, weil das Unterbewusstsein keinen Grund mehr hat, diese alten Gefühle immer wieder hervorzurufen.“

Wenn wir beginnen, diese inneren Ursachen zu verstehen, kann sich ein neuer Weg öffnen:
mehr Bewusstheit, mehr Selbstmitgefühl – und Schritt für Schritt mehr Freiheit im eigenen Leben.

Einige Tage später rief mich eine überglückliche Hilde an. Sie berichtete mir, dass sie keinerlei Drang mehr verspüre, diesen Zwang auszuführen. Man könne sich kaum vorstellen, wie glücklich und befreit sie sich fühle, einfach einmal eine unordentliche Wohnung zurückzulassen.

So schön kann das Leben manchmal sein. 🙂

Frühchen im Brutkasten: Wie erste Gefühle unser Leben prägen

Frühgeborenes – erste emotionale Erfahrungen und Bindung

Wie Eifersucht und Bindung schon im Brutkasten entstehen können

Schon früh erleben Babys Gefühle, die uns ein Leben lang begleiten. Bindung, Nähe und erste Wahrnehmungen können unser Verhalten, Eifersucht und emotionale Reaktionen beeinflussen.

Eine Reiki-Schülerin bat mich um eine Heilsitzung. Sie hatte den zweiten Reiki-Grad bei mir absolviert und kannte dadurch auch meine Arbeit als Heiler. Nennen wir sie Vicky. Sie ist 25 Jahre alt, eine sehr freundliche und liebevolle Persönlichkeit.

Vicky berichtete, dass sie seit einiger Zeit in bestimmten Situationen plötzlich und scheinbar aus dem Nichts sehr eifersüchtig auf andere Personen wurde. Meist handelte es sich um Personen aus ihrem Familienkreis. Sie erzählte von einem besonders heftigen Vorfall beim letzten Weihnachtsfest: Sie feierte mit ihrem Freund und dessen Schwester. Als sie sich gegenseitig Geschenke überreichten, überkamen Vicky plötzlich Gefühle von Neid und Eifersucht auf die Schwester ihres Freundes. Sie machte ihrem Freund eine Szene und war wütend auf ihn und seine Schwester.

Obwohl sie beide sehr liebte und selbst ein tolles Geschenk von ihrem Freund erhalten hatte, konnte sie nichts gegen diese Gefühle tun. Danach tat es ihr leid, und sie konnte nicht verstehen, warum sie sich so verhalten hatte. Eigentlich passte das überhaupt nicht zu ihr.

Ich befragte sie zu ihrer Familiensituation und ihrer Kindheit. Nichts deutete auf ein Trauma hin, das ihr Verhalten erklären könnte. Wir begannen mit der Heilsitzung, in der ich Vicky durch Heilenergie auf eine andere Bewusstseinsebene führte, um die Ursache ihrer Problematik zu finden.

Nach einiger Zeit zeigten sich erste Bilder. Vicky erinnerte sich an Momente, in denen sie Angst hatte, dass ihre Eltern nicht zurückkommen würden, wenn sie nur kurz zum Einkaufen gingen. Sie bekam regelmäßig Panikgefühle. Auch hatte sie Angst, dass ihre ältere Schwester plötzlich nicht zurückkehren könnte. Wir blieben auf dieser Spur und ich fragte ihr Unterbewusstsein nach der Ursache dieser Gefühle.

Bald änderten sich die Bilder: Vicky sah sich selbst als Säugling in einem durchsichtigen Brutkasten liegen. Sie war ein Frühchen und musste zunächst in einem Inkubator verweilen – eine Tatsache, die sie zuvor nicht erwähnt hatte, da sie ihr unwichtig erschien. Sie berichtete, dass ihre Eltern zeitweise bei ihr waren, dann aber wieder gehen mussten. Für die kleine Vicky war das sehr schlimm; sie fürchtete, dass sie nicht zurückkommen könnten.

Besonders freute sie sich, wenn ihre Eltern wiederkamen, und auch ihre Schwester besuchte sie und spielte mit ihr. Vicky genoss die volle Aufmerksamkeit der Familie, beobachtete die Spiele ihrer Schwester und sehnte sich nach Zuneigung. Auch die Großmutter kam manchmal vorbei, spielte und umarmte die Schwester, während Vicky sich nach derselben Aufmerksamkeit sehnte.

Als ich Vicky fragte, wie sie sich dabei fühlte, antwortete sie: „Ich glaube, ich bin eifersüchtig. Ich will auch das Spielzeug haben, das meine Schwester hat. Ich will auch von meiner Oma umarmt werden. Es macht mich wütend, dass es keiner bemerkt.“

Damit hatten wir die Ursache gefunden. Vicky erkannte, dass die Wurzeln ihrer Eifersucht und Angst in diesem frühkindlichen Erlebnis lagen. Nach der Sitzung konnte sie die kleine Vicky in ihre Arme nehmen und Frieden mit der damaligen Situation schließen. Die kleine Vicky wurde in ihr jetziges Leben integriert, und die Angst vor Verlassenwerden konnte losgelassen werden.

Ist es nicht erstaunlich, wie viel wir bereits im frühesten Stadium unseres Lebens aufnehmen? Auch wenn wir uns nicht bewusst daran erinnern, speichert unser Unterbewusstsein alles ab. Manche Klienten erinnern sich in Heilsitzungen sogar an Traumatisierungen aus der Zeit im Mutterbauch.

Einige Zeit später berichtete Vicky: „Kurz vor Ostern war ich ein paar Tage mit meinem Freund bei seiner Schwester. Es war so entspannt wie nie zuvor. Ich war sogar ein bisschen stolz darauf.“

Geistiges Heilen – Die Kraft der Liebe

Geistiges Heilen – die Kraft der Liebe erleben

Geistiges Heilen – die Kraft der Liebe erleben

Geistiges Heilen – die Kraft der Liebe ist ein Ansatz, der die energetische Verbindung zwischen Körper, Geist und Seele nutzt. Liebe­volle Aufmerksamkeit, Energieübertragung und innerer Fokus können dabei helfen, Harmonie, Wohlbefinden und persönliches Wachstum zu fördern.


Seit vielen Jahren helfe ich Menschen dabei, ihr höchstes Potenzial zu entfalten. Dabei arbeite ich mit einer Methode, die man geistiges Heilen nennt. Da es über dieses Thema viele Missverständnisse und Vorurteile gibt, setze ich mich sehr dafür ein, mehr Aufklärung über diese besondere Kunst zu schaffen.

Geistiges Heilen ist eine hohe Kunst und – richtig angewendet – ein wunderbares Werkzeug, um Menschen zu helfen.

Die meisten Menschen denken beim geistigen Heilen zunächst an das Handauflegen. Viele Heiler bevorzugen tatsächlich das reine Übertragen von Energie durch die Hände. Für mich persönlich bedeutet geistiges Heilen jedoch weit mehr als nur das.

Ich weise immer wieder darauf hin, wie wichtig es ist, nicht nur die Symptome einer Krankheit oder eines Problems zu betrachten, sondern vor allem deren Ursprung zu erkennen – also die eigentliche Ursache zu verstehen.

In gewisser Weise sind Heiler auch gute Detektive. Ein großer Teil meiner Arbeit besteht tatsächlich aus dieser Art von „Detektivarbeit“. Geistiges Heilen bedeutet, die Komplexität und Mehrdimensionalität von Körper, Geist und Seele wirklich zu verstehen, sie in den Heilungsprozess einzubeziehen und wieder in Harmonie miteinander zu bringen.

Liebe als zentrale Kraft im Heilprozess

Das Wichtigste bei meiner Arbeit ist jedoch die Kraft der Liebe.

Heilung bedeutet nicht, einen Menschen verändern zu wollen, damit sich sein Zustand verbessert. Ein entscheidender Schritt zur Heilung ist vielmehr die vollständige Annahme eines Menschen – genau so, wie er in diesem Moment ist.

Heilung geschieht durch bedingungslose Liebe.
Oder anders ausgedrückt: durch das vollständige Akzeptieren eines Menschen so, wie er ist.

In einer Heilsitzung möchte ich niemanden verändern. Denn sobald ich den Wunsch habe, jemanden verändern zu wollen, steckt dahinter bereits der Gedanke, dass diese Person so, wie sie ist, nicht gut genug sei. Auf einer unbewussten Ebene würde ich sie damit ablehnen.

Wenn ich also jemanden von seiner Krankheit „heilen“ möchte, betrachte ich ihn bereits als unvollständig oder mangelhaft. In diesem Moment entsteht eine mentale Barriere – und unter solchen Bedingungen kann keine echte Heilung stattfinden.

Ein Heiler heilt eigentlich niemanden.
Nur der Mensch selbst kann sich von seinen Problemen befreien – wenn er es wirklich aus tiefstem Herzen möchte und der Heiler in der Lage ist, ihn bedingungslos anzunehmen.

Krankheit entsteht nicht zufällig. Und sie entsteht auch nicht, weil ein Mensch vielleicht schlechtere Gene hat als ein anderer. Ebenso wenig entsteht sie, weil man sich bei einem strafenden Gott versündigt hat oder weil das Universum jemanden bestrafen möchte.

Eine Krankheit beginnt immer zuerst in unserem eigenen Geist – in einem Moment der Abwesenheit von Liebe.

Die Kraft der Annahme

Kommt ein solcher Mensch zu einem Heiler, stellt dieser die Energie und die Liebe zur Verfügung, die der hilfesuchende Mensch benötigt, um die Ursache seiner Erkrankung zu erkennen. Der Blick richtet sich dann nicht mehr nur auf die Symptome. Stattdessen entsteht die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Unterbewusstseins zu schauen.

Sobald diese Erkenntnis vom Unbewussten ins Bewusstsein aufsteigt, kann Heilung geschehen.

Im Grunde genommen sind wir alle immer wieder Heiler in unserem Leben – nur ist uns das meist nicht bewusst.

Eine Mutter zum Beispiel, die ihr Kind liebevoll tröstet, nachdem es hingefallen ist, ist bereits eine Heilerin. Jeder Mensch, der einem anderen in einer schwierigen Situation mit Mitgefühl und Zuwendung begegnet, wirkt heilend.

Wir alle besitzen diese Fähigkeit

Die Liebe ist unser stärkster Verbündeter, wenn es darum geht, Heilung zu ermöglichen. In diesem Sinne ist geistiges Heilen eigentlich nichts Außergewöhnliches. Jeder Mensch könnte es praktizieren.

Zuerst kommt immer die Liebe – und erst danach kommen Techniken, mit denen Heilenergien übertragen werden können.

Was tun wir zum Beispiel ganz automatisch, wenn wir Bauchschmerzen haben oder Zahnschmerzen verspüren? Wir legen instinktiv unsere Hand auf die schmerzende Stelle. Das geschieht ganz intuitiv und ohne darüber nachzudenken.

Warum tun wir das?

Dieses Wissen ist tief in unserem Unterbewusstsein gespeichert. Es ist ein uralter Instinkt.

Und obwohl uns der sogenannte gesunde Menschenverstand oft sagt, dass es nichts bringen könne, tut es uns dennoch gut.

Was tut eine Mutter, wenn ihr Kind Bauchweh hat?
Sie legt ihre Hände auf den Bauch und streichelt ihn liebevoll. Und oft ist der Schmerz kurze Zeit später gemildert oder sogar verschwunden.

Ist das Einbildung oder nur ein Placeboeffekt?

Nein. Es ist ein uraltes Wissen, das in uns allen vorhanden ist – auch wenn es uns nicht immer bewusst ist. Es ist die Liebe und Energie der Mutter, die dem Kind Linderung bringt.

Und an dieses Wissen erinnern wir uns auch als Erwachsene noch, wenn auch oft nur unbewusst.

Liebe als universelle Heilkraft

Vor einiger Zeit wurde mir eine Geschichte erzählt, in der sich ein wahres Wunder ereignete.

Eine Australierin brachte Zwillinge zur Welt. Es kam jedoch zu schweren Komplikationen, und beide Babys schwebten in Lebensgefahr. Schließlich erklärten die Ärzte der Mutter, dass das Mädchen überlebt habe, der Junge jedoch leider verstorben sei.

Die Ärzte brachten den Eltern ihren für tot erklärten Sohn, damit sie sich verabschieden konnten. Die Mutter nahm ihr Baby auf die Brust und hielt es fest in ihren Armen. Das Kind zeigte keinerlei Lebenszeichen.

Doch sie konnte sich einfach nicht von ihrem Sohn trennen. Sie hielt ihn weiter fest, streichelte ihn und sprach mit ihm – fast zwei Stunden lang.

Dann hörte sie plötzlich einen Atemzug.

Die Ärzte erklärten zunächst, dass es sich lediglich um einen Reflex handeln müsse. Doch in diesem Moment öffnete der kleine Junge seine Augen.

„Zuerst atmete er ein, dann öffnete er die Augen und begann sich zu bewegen“, erzählte die Mutter später. „Das war ein Wunder.“

Auch die Ärzte konnten kaum glauben, was geschehen war. Einer von ihnen wiederholte immer wieder: „Ich kann nicht glauben, was hier passiert.“

Heute erfreut sich der Junge – genau wie seine Schwester – bester Gesundheit.

Ich habe von mehreren solchen Geschichten gehört.

In England zum Beispiel ereignete sich ein ähnlicher Fall. Ein Baby wurde geboren und zeigte kaum Lebenszeichen. Es lag im Sterben, und die Hebammen warteten verzweifelt auf den zuständigen Arzt, der sich jedoch verspätete.

Schließlich bat eine Krankenschwester einen geistigen Heiler um Hilfe, der sich zufällig in der Nähe der Station aufhielt. Dazu muss man wissen, dass in einigen Krankenhäusern in England auch geistige Heiler tätig sein dürfen.

Der Heiler nahm das Baby in seine Arme und begann, ihm Liebe und Energie zu geben. Innerhalb von etwa fünfzehn Minuten stabilisierte sich der Zustand des Kindes.

Als der Arzt schließlich eintraf, berichteten die Hebammen ihm voller Freude, was geschehen war. Doch nachdem er das Baby untersucht hatte und nichts Ungewöhnliches feststellen konnte, ermahnte er sie, sich professionell zu verhalten. Sie sollten solche Geschichten nicht verbreiten – sie hätten sich das alles nur eingebildet.

Doch an diesen Beispielen wird deutlich, welche große Rolle die Liebe spielt, wenn es um Gesundheit und Heilung geht.

Die Rolle des Heilers

Liebe wurde einmal als der „Arzt des Universums“ bezeichnet – als eine Medizin, die in der Lage ist, alle Krankheiten zu heilen. Liebe ist mehr als nur ein Gefühl oder eine Charaktereigenschaft. Liebe ist eine Kraft des Geistes.

Was unterscheidet nun einen guten Heiler von einem wahrhaftigen Heiler?

Ein wahrhftiger Heiler ist in der Lage, seine Klienten vollständig in seiner Liebe anzunehmen.

Ich habe im Laufe meines Lebens viele Heiler kennenlernen dürfen. Diejenigen, die besonders erfolgreich waren und beinahe Wunder bewirkten, hatten eines gemeinsam: Sie waren voller Liebe für die Menschen, die zu ihnen kamen.

Diese Heiler sind fast immer sehr bescheidene Menschen. Sie haben kein Interesse daran, mit ihren Erfolgen zu prahlen. Oft spielen sie ihre Leistungen sogar herunter.

Ihr Ego steht für sie nicht im Mittelpunkt. Sie wissen, dass ihre Arbeit nur durch die Kraft der Liebe möglich ist.

Sie verstehen die Natur der spirituellen Gesetze – und für sie hat geistiges Heilen nichts mit etwas Übersinnlichem oder Paranormalem zu tun.

Geistiges Heilen gelingt oft am besten mit Achtsamkeit, regelmäßiger innerer Ausrichtung und dem Bewusstsein, dass Liebe als energetische Kraft wirkt — nicht nur als Gefühl, sondern als verbindende und heilende Energie.


„Eines Tages wird die Menschheit nicht länger im außen suchen, um Heilung zu finden. Dann wird sie die Liebe in jedem Menschen als universelle Medizin erkennen – und das Leben selbst wird wieder zu dem Wunder, das es immer war.“

Marco Hennings


Wahre Liebe ist wie ein Lichtstrahl in der Dunkelheit.


Wahre Liebe als Lichtstrahl in der Dunkelheit – Hoffnung und Heilung

Wahre Liebe – Lichtstrahl in der Dunkelheit & innere Heilung

Dich selbst als Liebe zu erleben, ist authentisch und frei von Bedürftigkeit. Wenn du das erfährst, bist du mit dir allein genauso liebevoll wie im Zusammensein mit anderen. Du singst unter der Dusche, auch wenn niemand da ist, der dir zuhört.

Liebe genügt sich selbst. Sie kann mit anderen geteilt werden, doch sie kann niemals besessen oder von jemandem beansprucht werden.

Es gibt zwei grundlegende Arten, wie wir Liebe beschreiben:

  • Sich verlieben – abhängig von anderen.
  • Sich selbst als Liebe erleben – ein Überfließen aus sich selbst heraus.

Liebe zu sein ist ein beständiger, bewusster Zustand. Es liegt an dir, Liebe zu teilen. Sie ist unabhängig von den Bedürfnissen deines Partners und dennoch Teil eurer gemeinsamen Wirklichkeit.

Die Erfahrungen mit den Schwächen des anderen lösen sich auf. Grenzen werden zu wechselseitigen Herausforderungen, an denen ihr wachst. Liebe zu sein bedeutet, für deinen Partner da zu sein – nicht aus Pflicht, sondern aus Fülle.

Das ist nur möglich, wenn deine Liebe zu dir selbst so sehr überfließt, dass sie sich ganz natürlich auch auf deinen Geliebten ausdehnt.

Wenn du dir der Liebe in deinem Inneren bewusst bist,

  • genügt sie sich selbst. Sie ist an nichts gebunden.
  • erkennst du, dass Liebe aufhört, Liebe zu sein, sobald sie an Bedingungen geknüpft ist – sie wird dann zu Manipulation.
  • erlebst du dich selbst als Liebe, und es geschieht ganz von selbst, dass du andere liebst. Du bist jenseits von Bewertungen.
  • wird dir klar, dass Beziehungen eine Ausdehnung deiner Liebe sind.
  • erhalten deine sexuellen Erlebnisse die Qualität von Liebe. Intimität geschieht natürlich und frei.
  • strömt Liebe aus vielen Quellen zu dir. Dadurch kannst du vielen Liebe schenken – auch jenen, die aus Unwissenheit nicht in der Lage sind, dich zu lieben.
  • führst du nur liebevolle Beziehungen, die dich dir selbst und anderen öffnen. Keine scheinbar liebevollen Verbindungen, die dich niedergeschlagen machen oder deine Lebenserfahrung einengen.

Wahre Liebe ist wie ein Lichtstrahl in der Dunkelheit.
Sie braucht Raum, um zu strahlen.
Sie braucht Freiheit.

Liebe statt Angst: Wie wir unsere Gedanken bewusst wählen können


Liebe statt Angst – bewusst denken

Lausche der Stimme deines Herzens

Es geht darum, zu lernen, der Stimme der Liebe in unserem Herzen zu lauschen – und zu erkennen, dass wir uns in jedem Moment unseres Lebens, egal was passiert, für Liebe statt für Angst entscheiden können.

Das wertvollste Geschenk des Universums ist unsere Fähigkeit, über unsere Gedanken frei zu bestimmen.


Gedanken formen unsere Realität

Es ist nicht immer einfach, die Gedanken der Liebe im Alltag zu leben. Doch wenn wir es tun, kann das tiefgreifende, positive Auswirkungen auf unser Leben und unsere Beziehungen haben.

Natürlich fällt es schwer, der Versuchung zu widerstehen, sich selbst oder andere zu kritisieren. Jeder Tag bietet jedoch neue Chancen, Verantwortung für das eigene Erleben zu übernehmen. Wir können jederzeit entscheiden, uns nicht als Opfer zu sehen, sondern als Menschen, die ihr Bestes geben, um zu lieben, loszulassen und zu vergeben.


Der Schlüssel liegt in der Wahrnehmung

Wie kommt es, dass zwei Menschen derselben ärgerlichen Person so unterschiedlich begegnen können?

  • Der eine meistert die Situation ruhig und konstruktiv.
  • Der andere reagiert frustriert, wütend und glaubt, die Person wolle ihn bewusst verletzen.

Der Unterschied liegt in der inneren Haltung: Wer Frieden wählt, erkennt, dass der Ärger oft ein Hilferuf nach Liebe ist.

Unsere Gedanken projizieren die Realität, die wir erleben: Ärgerliche, lieblose Gedanken erzeugen Ärger und Konflikte. Liebevolle, friedliche Gedanken schaffen ein Umfeld voller Harmonie und Verständnis.


Verantwortung für das eigene Denken übernehmen

Wenn wir erkennen, dass wir unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen bewusst in die Welt projizieren, verstehen wir: Wir sind niemals Opfer – nur unseres eigenen Denkens.

Wir haben die Wahl: Wir können unseren Verstand „umschulen“, liebevolle und friedliche Gedanken kultivieren – und diese Entscheidung jeden Tag, in jedem Moment erneut treffen.


In die eigene Kraft treten

Indem wir bewusst wählen, Verantwortung übernehmen und unser Denken ausrichten, treten wir in die Kraft unserer eigenen Selbstbestimmung.

Wir entscheiden uns aktiv, unser Leben und unsere Beziehungen positiv, liebevoll und harmonisch zu gestalten – und erschaffen so Tag für Tag eine Welt, die von Liebe statt Angst geprägt ist.


Seminar im geistigen heilen hamburg märz 26

Heiler Seminar – Trauma & Heilung des inneren Kindes

Methoden der emotionalen Energiearbeit in Hamburg

An diesem spannenden Wochenende erfahren wir, wie wir Geburtstraumen erkennen, welche Arten von Geburtsproblematiken es gibt und wie wir mit Klienten arbeiten müssen die mit solchen Problemen zu uns kommen.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Erkennen und das Arbeiten mit emotional bedingten Erkrankungen. In diesem Zusammenhang wird die Rolle des Unterbewussten verdeutlicht und aufgezeigt, wie durch die Überwindung verschiedener Formen von Wiederstand des Unbewussten beim Klienten, emotionale Traumen aufgelöst werden können um Heilung zu bewirken. Die Teilnehmer lernen darüber hinaus zur wahren Ursache des jeweiligen Problems vorzudringen.

Speziell eingegangen wird u.a. auf  Phobien, Ängste, Krebs chronische Schmerzustände und andere emotional bedingte Krankheitsbilder. Ausserdem sprechen wir über die emotionalen Ursachen von mehr als 20 wesentlichen Krankheiten unserer Zeit und zeigen auf, wie die Energien von Körper, Gedanken, Geist und Seele eingesetzt werden können um vollständige Genesung zu erreichen.

Die Arbeit mit dem Inneren Kind und spirituelle Bewusstseinsarbeit lassen uns die Schönheit und machtvolle Energie unseres geistigen SELBST erfahren und wir lernen diese Kraft für unsere eigene Heilung und der Heilung anderer zu nutzen. Wir lernen das Vergebung Liebe ist und Liebe Heilung.

Mehr über geistiges Heilen & Energiearbeit in Hamburg.